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Thema: PaySafe Cards können nicht anonym eingelöst werden?

  1. #1
    Senior Avatar von Ghandy
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    PaySafe Cards können nicht anonym eingelöst werden?

    Ich recherchiere gerade zu einem neuen Thema. Ich habe aus gut informierten Kreisen entnommen, dass PaySafe grundsätzlich alle VPN-Anbieter und Tor Exit-Nodes beim Einlösen der anonym gekauften PaySafe-Gutscheine blockiert. Warum? Man will die reale IP-Adresse des Kunden haben. Angeblich soll der Zwang zur Angabe einer realen IP-Adresse sogar in den Datenschutz-Regularien auf der Webseite des Anbieters stehen.

    Habt ihr damit Erfahrungen?

    Schon 2017 hatte jemand laute eines Foreneintrags woanders beim Einlösung von PaySafe Cards Probleme, weil er über JonDonym seinen OBOOM-Premium-Account bezahlen wollte. Das aber ist nicht meine Quelle, keine Sorge, ich muss die Story natürlich trotzdem überprüfen, bevor ich mich an die Pressestelle von PaySafe wende.

  2. #2
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    ich hatte dieses problem auch schon.. es geht dabei wohl um den verdacht der geldwäsche. bei tor teilen sich ja mehrere leute die selbe IP, bei VPN meistens auch, bzw. wird die ip nach ausloggen dann an jemand anderen gegeben (ausser man zahlt für eine statische ip - damit habe ich allerdings keine erfahrungen). jetzt kauft beispielsweise jemand in italien eine karte an der tankstelle, paar minuten später jemand aus deutschland und beide versuchen in zeitlich kurzem abstand über die selbe russische vpn IP adresse das guthaben einzutauschen, da werden die eben stutzig. ich hab ihnen damals mehrfach per mail versucht zu erklären dass ich einen vpn benutzt habe - darauf habe ich als antwort bekommen, dass ich mit eine deutsche psc nur über eine deutsche ip einlösen könne (?) und dass über die von mir verwendete ip (damals perfect-privacy) innerhalb der letzten tage dutzende versuche von weltweit gekauften karten eingegangen sind und wie das sein könne (meine vpn aussage wurde komplett ignoriert). sie wollten daher angaben zu meiner person und würden mir das geld dann gutschreiben. hab ich allerdings nicht gemacht und das ganze auf sich beruhen lassen, bzw. zu ihnen gemeint sie sollen das geld an die krebshilfe spenden -> wenn man mir in der ersten mail quasi geldwäsche unterstellt und dann meine daten haben will, kann ich 1+1 auch so zusammen zählen was wohl als nächstes passieren könnte...

    das ganze ist allerdings jetzt auch schon 2-3 jahre her...

  3. #3
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    Hatte auch schon des öfteren das Problem dass bei Nutzung eines VPN die PaySafeCard gesperrt wurde.
    Der einzige weg diese wieder zu "entsperren" wäre sich bei denen per Post-Ident zu verifizieren und das Guthaben per Überweisung anschließend aufs Konto zu bekommen. Habe ich jedoch nie gemacht, zudem weil allein das Post-Ident teurer ist als eine 10er PSC.^^

    OT:
    VPN meistens auch, bzw. wird die ip nach ausloggen dann an jemand anderen gegeben (ausser man zahlt für eine statische ip - damit habe ich allerdings keine erfahrungen)
    Wo wäre der Sinn, wenn man eine VPN zu anonymisierungs Zwecken nutzt und dann eine Statische IP hat, welche man nur selber nutzt?
    Und die IP wird nicht erst nach Ausloggen an jemand anderes vergeben, alle welche diesen Server nutzen, nutzen auch diese IP. Außer es sind mehrere IP's binded, dann werden die user meist unter den IP's aufgeteilt. Zudem kommt noch eine Lasten-Verteilung der Server hinzu, wodurch man auch mal eine andere IP als der andere haben kann, wobei man oberflächlich sich zum selben Server verbunden hat. Dies letzendlich aber nicht geschehen ist.
    Be my friend: 1CeLvMCYZM5YKZvEPYDU2qG3fGF25jqgan

    504 Gateway Time-out

  4. #4
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    In einem offensichtlich gekauften Beitrag aus 2014 heißt es aber, ich zitiere:

    "Zahlungen mit der paysafecard sind, wie der Name schon sagt, sehr sicher. Erstens ist der Kunde vor Datenmissbrauch geschützt, da er keinerlei Angaben zur Bankverbindung oder Kreditkarte machen muss. Er kauft völlig anonym." Quelle onlinekosten.de

    Danke für Eure Erfahrungen, ich richte jetzt meine Presseanfrage an den Betreiber.

    The female uploading GVU CEO meinte noch zu mir, Paysafe sei auch der Mutterkonzern von www.skrill.comÂ*|Â*Skrill und http://neteller.com - habt ihr bei denen ähnliche Erfahrungen gemacht? Wird da auch das Guthaben gesperrt, sobald man es mittels VPN, Proxy, JonDonym, Tor etc. einlösen will?

  5. #5
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    Zu neteller kann ich sagen. Hatte dort eine PrePaid-Kreditkarte. Diese wurde gesperrt weil ich mich über einen Proxy bei Netflix angemeldet hatte.

  6. #6
    Tangiert peripher syrius Avatar von Jana-Maria
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    Paysafecard blockt schon seid ca 1-2 Jahren Zahlungen mit VPN.
    Mit Neteller und Skrill hab ich keine Probleme logge mich da regelmäßig via VPN und anderen IPs ein.

    Gehören ja beide zur Paysafe Gruppe.

    Die Praxis von Paysafecard hatte sich ins negative gewandt bevor Bitcoins massentauglich waren dank den ganzen Fraud-Kiddys.
    Geändert von Jana-Maria (10.08.2017 um 19:38 Uhr)
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    Du ziehst hinaus in die Welt, frisst noch mehr Scheiße. Kletterst immer höher, du frisst weniger Scheiße.
    Bis du eines Tages die oberste Stufe erreichst und vergessen hast wie Scheiße überhaupt aussieht.


  7. #7
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    PSC war schon immer ein Fall für sich. VPNs haben nie richtig funktioniert, da viele irgendwo geblacklistet sind, bzw. viele Server bei PSC geblacklistet sind.
    Um einfach und anonym noch eine PSC einzulösen, einfach einen (Vic)-Socks benutzen, damit gibt es keine Probleme --> normale deutsche IP und dadurch merkt PSC auch nichts und winkt euch so durch.
    Ist durch das Geldwäschegesetz und durch den ganzen Datenschutz Pflicht für PSC, um sich selbst abzusichern.

  8. #8
    Senior Avatar von Phil
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    habe damals eine 50er PSC verwenden wollen, und hatte zeitweise einen VPN Aktiv und inaktiv (Ohne Absicht), nach einer Zahlung von 20 piepen wurde meine rest PSC "angeblich" gesperrt (30 EUR) im Sand.
    PaySafeCard meinte darauf insofern ich meine "Reale Daten inkl. Bankverbindung" mitteile, würde mir der Restbetrag in Höhe von 30,- EUR Zurückerstattet. *middlefinger*
    Für 30 EUR einer anonymen Zahlungsmethode soll ich dennen meine Daten mitteilen?!

    Zumal ist die Transaktion zum Produkt eigentlich eh getrennt?

  9. #9
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    Avatar von Ghandy
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    Mag ja sein, dass es schon mehrere Jahre lang Probleme mit dem anonymen Einlösen von PSC Cards gibt. Aber ich habe den Eindruck, dass das lange nicht alle Leute wissen, zumal PSC früher sehr deutlich damit geworben hat, dass man ihren Dienst ohne Aufdeckung der eigenen Identität benutzen kann.

  10. #10
    Senior Avatar von Nimbus
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    PSC war schon immer ein Fall für sich. VPNs haben nie richtig funktioniert
    "Nie" ist in diesem Zusammenhang falsch. Es ist zwar schon etwas länger her, aber es war früher relativ problemlos möglich.

    Warum? Man will die reale IP-Adresse des Kunden haben
    Das ist ja auch eine ganz sinnvolle Maßnahme. Diese Codes sind ja prinzipiell für Leute gedacht, die nichts böses im Schilde führen und einfach nur ihren Code über das PSC-Gateway für Dienst/Produkt X einlösen wollen. Betrachtet man die ganzen Fälle in denen per VPN eingelöst wird oder mit wild wechselnder IP das Guthaben geprüft wird, dann ist der Anteil der Fälle, die nicht gerade im Sinn des Käufers/Unternehmens sind prozentual vermutlich doch relativ hoch.
    Wer löst denn eine PSC mit VPN ein? Vermutlich jemand, der der Verfolgung durch Behörden vermeiden will.
    Wann wird das Guthaben mit IPs aus unterschiedlichen Ländern oder von Anbietern geprüft? Wenn die die PSC den Besitzer gewechselt hat (und einer womöglich noch seine IP verschleiert)

    Wer sich noch an früher erinner weiß, dass damals PSC noch mit Passwort versehen werden konnte. Damals wurden die Codes durch die halbe Weltgeschichte getauscht und die Codes waren dadurch extrem beleibt beim Handel in der Grauzone oder im kriminellen Bereich. PSC war auch bei Scams beliebt, weil schwer zu entscheiden war, ob die Codes legitim ihren Besitzer wechselten oder nicht. Das sind natürlich Sachen, die einem seriösen Unternehmen nicht unbedingt gefallen. Die ganzen Maßnahmen, die seither eingeführt wurden passen daher (gerade auch im Zusammenhang mit dem Geldwäschegesetz) doch sehr gut in dieses Bild.

    Die angesprochene Anonymität soll wohl auch in erster Linie gegenüber dem Empfänger der Zahlung liegen und nicht gegenüber der Firma oder den Behörden.

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