Was mir wirklich Sorgen macht ist diese ganze Spaltung der Gesellschaft.
Die Menschen haben sich Jahrhunderte/Jahrtausende lang über Wissenschaft und Fortschritt gefreut. Im Mittelalter hätten die Menschen alles gegeben über eine Dosis Antibiotika gegen die Pest.
Heutzutage sind sehr viele Leute komplett wissenschaftsfeindlich. Alles was die Schulmedizin leistet, was Universitäten lehren oder was generell an Schulen gelehrt wird wird komplett in Frage gestellt und nichts wird mehr Glauben geschenkt.
Das Wissen der Menschheit ist nicht mehr in Universitäten und bei Wikipedia zu finden, sondern in Telegram Channels mit 10-20k Membern ohne Klarnamen.
Bei den meisten Coronakritikern wird ja nicht nur Corona angezweifelt - jeder der Zweifel hat soll diese doch haben. Aber in meinem Umfeld gibt es zum Glück nur sehr wenige dieser Leute, die Leute die aber Corona und dem Impfen skeptisch gegenüberstehen kennen sich auch in allen anderen Bereichen der Menschheit bestens aus. Ob es Chemtrails, Impfungen, Nahrungsmittel der Großkonzerne, Medienmanipulation oder Deep States weltweit sind - über alles ist man bestens informiert. Oft sind das dann die Annikas und und Erikas die vor Corona ihr Handy maximal für Whatsapp verwendet haben und seit Corona entdeckt haben dass es den Telegram Messenger sowie YouTube gibt.
Mit diesen Leuten kann man auch nicht diskutieren, da sie 0 Kompromissbereit sind. Wenn jemand Impfskeptiker ist, akzeptiere ich das und lege meine Argumente da wie ich die Sache sehe. Die kann mein Gegenüber akzeptieren oder eben nicht - jeder trifft seine eigenen Entscheidungen. Aber die Art und Ignoranz der meisten Impfgegner entbehrt jeder Diskussion weshalb es in den meisten Fällen auch komplett sinnfrei ist.




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