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Thema: Menschen sterben und es macht mir nichts aus.

  1. #16
    Junior Avatar von Jana-Maria
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    Mich hat immer der Tod meiner Haustiere die einen lange ans Herz gewachsen sind irgendwie mehr getroffen als wenn ein Mensch gestorben ist.
    Ich stand zB. meiner Uroma und meine Opa sehr nahe, als sie gestorben sind war ich 2-3 Tage schon ziemlich traurig, aber dann hat sich das wieder gelegt.
    Als mein erster Hund damals gestorben ist da war ich 16, da war ich fast ein Monat nur am heulen. Oder als letztens eine meiner beiden Katzen eingeschläfert werden musste war ich auch 2 Wochen fast jeden Abend im Bett am heulen.
    Das trifft mich irgendwie mehr als wenn jemand anderes stirbt. Keine Ahnung warum.

    Zum Thema sich nicht um nahe stehende Alte zu kümmern das ist der falsche Weg, meine Oma ist seitdem mein Opa gestorben ist auch älter geworden, sie wollte sich auch umbringen nachdem er gestorben ist. Wären ihre Söhne nicht dagewesen und hätten sie aufgefangen würde sie heute nichtmehr sein. Zwar hat sich ihr Gesundheitszustand verschlechert im geistlichen Sinne, und zwar Demenz (sonst ist sie noch fit). Und würde sich ihre Söhne nicht um sie kümmern wäre sie schon im Altersheim.
    Sie kaufen für sie ein, haben eine mobile Pflege organisiert die ihr das Insulin spritzt, Medikamente bringt, Mittagessen bringt etc. Sonst sind ja auch Vollzeit beruftätig. So lebt sie noch in ihrer eigenen Wohnung und hat noch sozialen Kntakt zu Leuten die sie Jahre kennt anstatt in Altenheim zu versauern.

    Menschen ins Altenheim abzuschieben nur weil man kein Bock hat sich ein bisschen drum zu kümmern ist das letzte was man tun sollte. Außer sie sind so krank das es nichtmehr geht von alleine und Vollzeit-Betreung brauchen.

    PS: Meine Uroma hat bis 97 noch alleine gelebt und war noch fit, leider hat dann ein Schlaganfall allen ein Ende gesetzt.
    Geändert von Jana-Maria (01.11.2016 um 06:32 Uhr)
    Wenn jeder sagt: „Wir können nichts tun!“, dann scheitert diese Welt.

  2. #17
    MyDirtyHobby Darsteller Avatar von SpongeBob Schwammkopf
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    Außer sie sind so krank das es nichtmehr geht von alleine und Vollzeit-Betreung brauchen.
    Ich glaube darum ging es auch. Zumindest war das von mir aus so gemeint.
    Kann Frauen nicht für Sex bezahlen weil er nicht gut genug bezahlt wird.

  3. #18
    Mitglied Avatar von Frank.A
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    Also ersteinmal mein Beileid an Syrius.
    Ich kenne das mit der Trauer leider auch, ich habe meine Mutter gepflegt bis Sie die Augen zugemacht hat und das war ein grausamer Weg. In dieser Zeit musste ich fuer meinen Vater da sein und auch stark sein den er waere kaputt gegangen wenn er das alles gesehen haette.

    Nachdem meine Mum gestorben wahr bin ich Eiskalt geblieben Jahre lang noch bis vor ein paar Jahren da geht mir das bei einem Gedankengang doch schon sehr nahe obwohl mein Vater leider nach ein paar Jahren danach auch gestorben ist. Jeder geht wirklich anders damit um, es kann aber sein das nochmal etwas kommt mir geht es zumindest so.
    NLP ist eine Kunst sowie das Social Engineering!

  4. #19
    » Jenkins « Avatar von Akeni
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    Ich hab selbst auch schon so viele geliebte Menschen in meinem Leben verloren... Das fängt bei der eigenen Mutter an, die sich selbst umgebracht hat, als ich gerade mal 11 Jahre alt war. Geht dann weiter zu Menschen, die mir nahe standen, zu denen ich ein gutes Vertrauensverhältnis hatte, die jetzt nicht mehr da sind.
    Jeder geht mit Trauer anders um... Die einen zerbrechen innerlich, die anderen denken paar Tage, vielleicht auch 1-2 Wochen drüber nach und trauern dabei, und leben dann ihr Leben weiter..

    Ich muss dazu sagen, dass ich zu meiner Mutter kein gutes Verhältnis hatte, dennoch hat mich das als Kind sehr aus den Bahnen geworfen.
    Wiederum bei den Menschen, die mir Nahe standen, hab ich es recht schnell verarbeitet, hab 1-2 Wochen getrauert und das wars..

    Schuldig sollte man sich auf keinen Fall, denn ich denke, auch wenn man das Gefühl hat, dass einem der Tod der geliebten Menschen egal ist, im Herzen sind sie dennoch immer bei euch.. Und da tragt ihr diese in guter Erinnerung.
    https://www.szenebox.org/image.php?type=sigpic&userid=2590&dateline=1468423  695

  5. #20
    Mitglied Avatar von milhouse72
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    Also es gibt ja soweit ich weiß sogar Trauerseiten im Internet, wo man sich darüber austauscht und Trauerbewältigung etc, Das wäre nichts für mich aber hier, unter euch Freaks fühl ich mich wohl und schreib auch mal was zu dem Thema, vielleicht auch als warnendes Beispiel.
    Zuallererst ist es natürlich absolut richt, das jeder seinen eigenen Weg der Trauer finden muss, da gibts kein gut oder schlecht.
    Zu mir: Bin auch ohne Vater aufgewachsen, mit Mama, Stiefvater(Leider doof) Oma und Opa, Als vor 8 Jahren innerhalb eines halben Jahres meine Oma starb, die mich aufgezogen hat weil Mama immer arbeiten musste, meine Mama starb, die ich bis zum letzten Atemzug gepflegt habe und auch mein Onkel starb, der immer so ne Art Wunschpapa für mich war hat das mich nicht nur trauern lassen oder aus der Bahn geworfen sondern ich wurde innerhalb von 2 Jahren Alkoholiker, 2 Flaschen Wodka am Tag wurde obdachlos und hab tatsächlich mit meinem leben abgeschlossen. Konnte die Bilder meiner sterbenden Mutter im Kopf nicht anders verarbeiten. Das hat alles in allem nur 2 Jahre gedauert und das Ende war nahe, wenn nicht ne wirklich mehr als taffe Sozialarbeiterin auf mich aufmerksam wurde und tatsächlich nicht locker gelassen hat, darauf folgte ne Langzeittherapie mit allem drum und dran.
    Hab jetzt seitdem mein Leben wieder im Griff und hab nen kleinen Sohn den ich über alles liebe. Und allein schon der Gedanke, ihm könnte was passieren macht mir Angst und macht mich fertig.
    Danke für eure Zeit

  6. #21
    Junior Avatar von Phil
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    Zitat Zitat von milhouse72 Beitrag anzeigen
    ich wurde innerhalb von 2 Jahren Alkoholiker, 2 Flaschen Wodka am Tag wurde obdachlos und hab tatsächlich mit meinem leben abgeschlossen. Konnte die Bilder meiner sterbenden Mutter im Kopf nicht anders verarbeiten. Das hat alles in allem nur 2 Jahre gedauert und das Ende war nahe, wenn nicht ne wirklich mehr als taffe Sozialarbeiterin auf mich aufmerksam wurde und tatsächlich nicht locker gelassen hat, darauf folgte ne Langzeittherapie mit allem drum und dran.
    Also mit dem Vodka kann ich beinnahe mithalten, aber eine Sozialarbeiterin, alias Sozpäd, die dir deinen Kopf umkrempeln konnte? Wahnsinn.
    Habe persönlich eine extreme Allergie gegen Sozial Pädadogen.
    Aber toi toi toi!

  7. #22
    DNB-JUNK Avatar von DNBLOVER
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    Also jeder Mensch geht mit trauer anders um. Als meine Oma starb war ich wochenlang verstört, jedoch beim meinem Opa nicht mehr so sehr. Obwohl ich beide gleich gerne hatte. Also ich sehe es aufjedenfall positiv so schnell damit abzuschließen, denn das Leben geht weiter.

    MfG
    Software is like sex, it's better when it's free!

  8. #23
    Mitglied Avatar von SPAM-SPAM
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    Ich kann von auch ein Lied von singen hatte zwei Wohnungen meine eigene und die von oma zu pflegen war immer für sie da bist die Krankheit demens los gegangen ist und ich zu gucken mußte wie sie tag für Tag schlimmer wurde bis es nicht mehr ging und ich sie schweren Herzens ins heim bringen mußte es zerreißt einen daß herz sie da zusehen ab da ging es abwärts mit ihr in war richtig bummelig wie eine Oma aussehen muss und mit ein mal konnte an zusehen wie in abgebaut hat und ich immer zwei mal rein bin ins Zimmer da sie mich nicht mehr erkannt hatte mir laufen immer wieder die Tränen wenn ich dran denke zum Schluß hatte ich selbst keinen Willen mehr gehabt und hat trinken und Nahrung verweigert Freitag war ich drin mit Frau und Sonntag ist sie von uns gegangen 😭😭😭😭 lg spam-spam

  9. #24
    » Jenkins « Avatar von Akeni
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    Zitat Zitat von Phil Beitrag anzeigen
    Also mit dem Vodka kann ich beinnahe mithalten, aber eine Sozialarbeiterin, alias Sozpäd, die dir deinen Kopf umkrempeln konnte? Wahnsinn.
    Habe persönlich eine extreme Allergie gegen Sozial Pädadogen.
    Aber toi toi toi!
    Die Allergie kenne ich, die habe ich auch.. Und zwar in einem sehr extremen Ausmaß. Oo
    Hab so schlechte Erfahrungen mit Sozialpädagogen gemacht, dass ich eine sehr hochgradige Allergie habe gehen diese..
    Aber auch ich kann nur sagen, alle Achtung, dass es eine SSozialpädagogin geschafft hat, milhouse aus diesem ttiefe Loch zu ziehen.
    https://www.szenebox.org/image.php?type=sigpic&userid=2590&dateline=1468423  695

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