Das Kopierschutzsystem Denuvo galt noch vor kurzem als Wunderwaffe gegen die Piraterie von PC-Spielen, da sich die Cracker-Gruppen daran lange Zeit die Zähne ausgebissen haben. Doch das scheint nun vorbei zu sein, denn die Sekundärlösung, die eine Verschlüsselung für den eigentlichen Kopierschutz darstellt, wird immer schneller ausgehebelt.
Fünf Tage
Denn laut einem Bericht des Filesharing-Blogs TorrentFreak ist die per Denuvo geschützte PC-Version des Horrorspiels Resident Evil 7 bereits geknackt worden und kann bereits auf einschlägigen Piraterie-Plattformen im Internet zum Download gefunden werden. Das bedeutet, dass zwischen Veröffentlichung des Spiels und dem Auftauchen eines Cracks gerade einmal fünf Tage vergangen sind.
Und die kurze Zeit ist im Fall von Denuvo besonders relevant: Denn beim österreichischen Anbieter hat man nie behauptet, dass das Kopierschutzsystem völlig unknackbar ist. Stattdessen hat man bis zuletzt darauf verwiesen, dass man den Spieleanbietern ein genügend langes Zeitfenster verschaffen konnte, damit diese in den ersten Wochen und Monaten ihre Spiele verkaufen können.




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