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Thema: Kongress erlaubt Handel mit Kunden-Surfverhalten, die greifen zu VPNs

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    Kongress erlaubt Handel mit Kunden-Surfverhalten, die greifen zu VPNs

    ► Der US-Kongress hat vor kurzem ein Gesetz auf den Weg gebracht, das es den Internet-Providern erlaubt, das Surfverhalten ihrer Kunden zu speichern und diese Daten zu verkaufen. Das hat natürlich heftige Kritik ausgelöst, die Nutzer suchen seither verstärkt nach Wegen, um ihre Privatsphäre zu schützen und informieren sich über VPN-Dienste.

    Bisher war es US-amerikanischen Providern nicht erlaubt, mit den Daten ihrer Kunden mit Dritten zu handeln. Der Kongress hat das entsprechende Gesetz aber zu Fall gebracht. Das freut zwar die Internet Service Provider, die nun ein lukratives Zusatzeinkommen wittern, ihren Kunden passt das aber natürlich gar nicht. Denn bisher brauchten ISPs eine explizite Zustimmung dafür, künftig können sie diese Daten ungefragt weiterverkaufen.

    ► Für den Werbemarkt
    Die Browser-Verläufe der Nutzer sollen es den Providern ermöglichen, auf dem Online-Werbemarkt in Konkurrenz zu Größen wie Google und Facebook zu treten. Das stellt für Befürworter der Entscheidung einen legitimen Einwand dar, Kritiker sind aber der Ansicht, dass Provider eine höhere Verantwortung in Bezug auf Datenschutz haben als "normale" Webseiten bzw. Dienste.

    Denn im Gegensatz zu Webseiten können es Internet-Nutzer bei Providern kaum beeinflussen, welche Daten erfasst werden. Den Internet-Anschluss abzudrehen stellt natürlich keine Option dar und deshalb informieren sich Kunden nun verstärkt nach alternativen Möglichkeiten, um sich zu schützen. Und laut TorrentFreak ist die einzige für die breite Masse effektive Möglichkeit, sich hinter einem Virtual Private Network (VPN) zu verstecken. Deshalb verwundert es nicht, dass sich plötzlich viele Menschen in den USA für VPNs interessieren, laut TorrentFreak sind die Suchanfragen nach solchen Diensten in den letzten Tagen "durch die Decke" gegangen. VPNs werden auch von zahlreichen Experten empfohlen, unter anderem hat die Chefjuristin von Twitter, Vijaya Gadde zum Einsatz von VPNs geraten.

    Quelle: Winfuture.de

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