[Tuner im Kurztest ] DVB-T2 HD: Erste Erfahrungen mit dem neuen Antennenfernsehen
► Seit Ende Mai ist das neue Antennenfernsehen in HD startklar für den Empfang. Auch netzwelt holte sich die volle Auflösung ins Büro. Unsere ersten Erfahrungen mit DVB-T2 HD sind gemischt.
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DVB-T2 HD auf dem 4K-Fernseher X90C von Sony: An den Übergängen bildeten sich Artefakte.
Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft können Zuschauer erste Sender per Antenne in Full HD-Auflösung auf dem Fernseher empfangen. Um ARD, ZDF, ProSieben, RTL, Vox und Sat.1 in Hochauflösung per Antenne zu sehen, benötigt man allerdings meist einen neuen Tuner. Netzwelt ließ sich zwei Testgeräte in die Redaktion zukommen:
- Technisat DigiPal T2 HD: Receiver für freie und verschlüsselte HD-Programme; Kosten: 110 Euro (UVP)
- Hauppauge WinTV-dual HD: TV-Stick für Notebooks zum Empfang unverschlüsselter Sender; Kosten: rund 50 Euro
Zudem testeten wir den DVB-T2 HD-Empfang mit dem Android-TV Bravia X90C von Sony. Das ab rund 1.800 Euro erhältliche Modell soll ab Werk DVB-T2 HD wiedergeben.
► Empfangscheck
Grundsätzlich sollte der Empfangscheck der erste Schritt sein, wenn man sich für DVB-T2 HD interessiert. Dazu ruft man die Freenet TV-Seite auf. Freenet TV hatte den DVB-T2 HD-Plattformbetreiber Media Broadcast Anfang März gekauft.
Aktuell wird das Antennenfernsehen in 21 Großräumen verbreitet. Auf der Empfangskarte wird angezeigt, ob ein Empfang mit Dach-, Außen- oder Zimmerantenne am Standort möglich ist.
Antennenfrage
Für unseren Standort in der Großen Elbstraße würde eine Zimmerantenne ausreichen, da das Signal stark sein soll. In Hamburg wird es von einem Sender in Hamburg-Rahlstedt und vom Heinrich-Hertz-Turm in St. Pauli gespeist.
In unserem Test verwenden wir jeweils eine Stabantenne, eine ältere Zimmerantenne mit zwei Teleskopantennen und im Falle des Notebooks auch eine portable Mini-Antenne, wie sie bei Sticks gewöhnlich zum Einsatz kommt.
Generell kann man seine alte DVB-T-Antenne weiterverwenden, muss diese aber neu ausrichten und sollte sie in Richtung des Sendemastes aufstellen, der die Region versorgt. Alternativ oder zuzsätzlich bietet sich eine Positionierung nah am Fenster an. Bei aktiven Antennen sollte man den Verstärker nicht zu hoch aufdrehen, da es sonst zu Übersteuerungen kommen könnte. Abhängig vom Standort hilft eine vertikale oder horizontale Ausrichtung der Antenne.
Hier könnt Ihr ein Empfangscheck tätigen.
Quelle: Netzwelt.de