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Wiener Saftgulasch
Da hier offensichtlich von vielen auch gerne rustikale und deftige Küche gemocht wird, hier eins meiner Leibgerichte. Ein wirklich unfassbar leckeres Gulasch, durch die lange Schmorzeit bleibt nix von den Zwiebeln übrig, denn die zerfallen komplett und werden zur Soße. Das Fleisch wird so zart das man es mit der Zunge am Gaumen zerdrücken kann. Man kann Fett sowieso aber sogar auch Sehnen am Fleisch belassen, denn auch das löst sich komplett in Wohlgefallen auf.
Wichtig ist ca 4 cm große Fleischstücke zu schneiden, kein vorgeschnittenes Gulasch kaufen, am besten selbst schneiden, denn das fertig geschnittene ist meist kleiner.
In Wiener Gasthäusern bekommt man ein "Kleines Gulasch", das sind 3 Stücke Fleisch, (sozusagen Wiener Tapas), oder eine normale Portion, das sind dann 5 Stücke.
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FÜR 4 PORTIONEN
800 g Gemüsezwiebeln
50 g Butterschmalz
1 kg gut durchwachsenes Rindfleisch (z. B. Wade oder Schulter)
3 Knoblauchzehen
1 Tl Kümmel
2 El Paprikapulver, edelsüß
2 El Tomatenmark
3 El Rotweinessig
400 ml kräftige Fleischbrühe
2 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
ZEIT
45 min
3 Stunden Garzeit
ZUBEREITUNG
1. Zwiebeln schälen und würfeln. In einem Bräter das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebeln darin bei schwacher bis mittlerer Hitze 30 Minuten goldbraun schmoren. Dabei regelmäßig umrühren.
2. In der Zwischenzeit das Rindfleisch in etwa 4 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen und zusammen mit dem Kümmel fein hacken.
3. Paprikapulver, Tomatenmark, Essig und Fleischbrühe verrühren und zu den Zwiebeln gießen. Das gewürfelte Fleisch, Lorbeerblätter, Knoblauch und Kümmel zufügen. Deckel auflegen und das Gulasch bei schwacher bis mittlerer Hitze 3–4 Stunden auf dem Herd oder bei 180 °C im Backofen schmoren, bis die Zwiebeln zerfallen sind und das Fleisch zart ist.
4. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Lorbeerblätter entfernen. Dazu passt am besten frisches Bauernbrot oder Bandnudeln.
Wichtig! Zwiebeln möglichst klein schneiden (ich würfele sie nicht sondern schneide sie in sehr dünne Streifen).
Und Fleisch keinesfalls anbraten!
So, nun guten Appetit, ich habe hunger! ;P