Müh dich doch nicht ab @Blade
Wenn die Krise etwas gezeigt hat, dann dass diejenigen, die den Kritikern vorwerfen, sie würden sich falsch informieren oder wissenschaftsresistent sein, selbst fast immer keinerlei eigene Recherchen angestellt haben.
Sie glauben, eine Meinung zu haben, plappern aber nur nach, was der Orwellsche Große Bruder ihnen jeden Tag in die Köpfe hämmert.
Sie tun das, und das kann man hier ebenfalls sehr schön sehen, nahezu ausschließlich in höchst aggressiver und hasserfüllter Tonlage.
Merken nicht, wie wir alle durch(Ab)lenkung von einem Thema zum anderen gesteuert werden, während die wahren Dinge im Verborgenen passieren.
Gestern retteten wir noch das Ozonloch, den Regenwald, die Eisbären, heute das Klima. Die Rechte der schwarzen Bevölkerung lagen uns schon immer am Herzen, deshalb empören wir uns auf der Straße und im Internet und beleidigen alle, die etwas anderes sagen. 14 Tage später redet dann kein Mensch mehr davon, es ist ja auch aus den Medien verschwunden. Zurück zu Netflix ...
Ich habe unter den Kritikern ausschließlich liebe Menschen kennengelernt. Viele waren schon immer kritisch und sorgten sich um die Welt, die sie ihren Kindern hinterlassen wollten.
Maßnahmenbefürworter dagegen vertraten nahezu ausnahmslos ihre Position in aggressivster Weise. Wohlwissend, dass sie die Mehrheitsmeinung hinter sich haben. Da argumentiert sichs leichter und ist wirklich keine Kunst.
Nur wann in der Geschichte der Menschheit lag die Mehrheit richtig?
Die meisten Menschen sind Konformisten. Unzählige Experimente haben das gezeigt.
Z.B. das Milgram-Experiment. >60% der Menschen waren bereit, einem Probanden (Schauspieler) einen tödlichen Stromstoß zu verpassen, nur weil ihnen das Autoritäten in weißen Kitteln aufgetragen hatten.
Oder Salomon Asch, bei dem nachgewiesen wurde, dass Gruppenzwang dazu führt, dass eine offensichtlich falsche Aussage als richtig bewertet wird. 2/3 der Versuchspersonen haben ihre Meinung der Gruppe angepasst.
Bei Corona kommt jetzt noch ne Prise Angst dazu und fertig ist das ewig gleiche Verhältnis von 70/30.
70%, die mit der Masse schwimmen und 30%, die nicht alles einfach so hinnehmen.
Vielleicht hilft es, sich dieser psychologischen Tatsache bewusst zu werden, um anzufangen, sich selbst und die Geschehnisse zu hinterfragen.
Die Masse ist leider träge und schreit nach starker Führung - Södolf der Retter.
Veränderungen gingen immer nur von kleinen Gruppen aus. Auch 1989 war das nicht anders ...
Also, habt euch lieb und respektiert auch diejenigen, die bei Wind und Wetter auf die Straßen gehen, ihre Jobs gefährden oder schon verloren haben, täglich aus allen Richtungen angefeindet und diffamiert werden, in Ecken gestellt und von der Mehrheit ausgegrenzt sind.
Glaubt mir, das ist kein schönes Gefühl. Sie würden auch lieber Netflix schauen ...




