Ich möchte an dieser Stelle gerne eure Haltung zum Tor Browser erfragen.
Welche guten oder schlechten Erfahrungen habt ihr damit gemacht, wie sicher ist das Teil und so weiter.
Grüße
Mindwave
Ich möchte an dieser Stelle gerne eure Haltung zum Tor Browser erfragen.
Welche guten oder schlechten Erfahrungen habt ihr damit gemacht, wie sicher ist das Teil und so weiter.
Grüße
Mindwave
Das kommt immer darauf an wofür du das benutzen möchtest. Zum Saugen/Uploaden von Stuff auf Warez Boards etc. im "richtigen" Internet ist es nicht geeinigt. Um sich da zu schützen empfiehlt es sich einen VPN zu benutzen, um sich vor der GVU und anderen Verbrechern zu schützen![]()
Im Prinzip ist TOR nur ein Proxy. Verglichen mit einem VPN, dürften da die Nach- und Vorteile im normalen Internet bekannt sein.
Das dafür empfohlene Einsatzgebiet ist das Dark Net.
Erfahrungen habe ich jetzt damit nicht direkt gemacht, ich bevorzuge VPNs. Zur Sicherheit im Allgemeinen: Proxys sind anders als VPNs bekanntlich unverschlüsselt, dafür ist die Rückverfolgung bekanntlich nicht so leicht, da das TOR Netzwerk die Proxys kaskadiert, wodurch man praktisch im Meer abtauchen kann. Beim VPN muss die Strafverfolgung einfach anfragen, wer zu welcher Zeit dort und dort war und ein VPN-Anbieter wie HidyMyAss wird Auskunft darüber geben. (Deshalb: Wenn VPN, dann sollte man auch das kleingedruckte lesen. )
Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Einsatzgebiet darüber entscheidet, wie gut und nutzvoll der TOR Browser im Vergleich zu Alternativen, wie z.b VPN ist. ^^
Grüße Century
Geändert von Greenbird (12.05.2015 um 16:09 Uhr)
DIe Exit-Nodes koennten z.B. manipuliert sein (glaub ich..); aber was ist mit VPN an und anschliessend noch durch den TOR-Browser surfen?
die anonymität ist bei tor höher als bei einem vpn, dafür ist der speed recht langsam.
tor verwendet natürlich encryption...
merkt euch einfach eines, wenn es um vpn anbieter geht: keiner wird für euch in den knast gehen. wenn es einmal soweit kommt, dann werden die natürlich auch helfen, um euch zu busten. wer was anderes behauptet, lebt in einer traumwelt.
wenn der vpn anbieter (oder das rechenzentrum) loggt, dann bringt ein zusätzlicher vpn vor tor nichts.
@dalvik: eigenen oder trusted exit node nehmen. tor > vpn hilft ebenfalls, da die daten weiterhin verschlüsselt sind
eine VM, die durch tor geroutet wird, und dann auf der VM den VPN starten, würde ich empfehlen. somit hat euer VPN anbieter nicht einmal eure reale IP, was bei einem bust oder logging im rechenzentrum von vorteil sein kann.
außer ihr wollt vor eurem ISP oder sonstwem verheimlichen, dass ihr tor benutzt. das ist ja nicht in jedem land so ganz ohne.
Tor ist eindeutig sicherer als ein VPN.
Bei Tor wird euer Traffic durch 3 Server getunnelt. Jede Verbindung wird nochmal extra verschlüsselt.
Bei der Auswahl wird auf dem ISP und den Serverstandort Rücksicht genommen, so dass euer Traffic nicht 3x durch
Frankreich getunnelt wird, oder Ähnliches.
Somit ist das ganze relativ sicher.
Sollte jemand einen Exit-Node besitzen und mitloggen, ist das natürlich ein Problem, da eure ganzen unverschlüsselten
Zugangsdaten vom Betreiber missbraucht werden können.
Da hilft es, wenn man nach Tor noch einen VPN oder SSH-Tunnel verwendet. Somit kann kein Exit-Node euren Traffic manipulieren oder mitlesen.
Außerdem muss man sich nicht über DNS-Leaks gedanken machen.
Und da die meisten einfach nur ihren DNS-Server ändern und das überhaupt nichts hilft ist das ziemlich praktisch.
Trotz allem ist Tor ziemlich langsam und fürs Uploaden und Downloaden ungeeignet. Tor ist schließlich dafür gebaut um
freien Internetzugang in Ländern mit starker Zensur und sichere Kommunikationstunnel für Militär und co. zu ermöglichen.
Dass Tor sicher genug ist für Urheberrechtsverletzung, Fraud, C&C Server, KiPo ist nur ein Nebeneffekt. Ausnutzen sollte man
das dennoch nicht, da es für die Exit-Node Betreiber nicht gerade schön ist, wenn deren Server beschlagnahmt werden.
Tor verwendet lediglich das Socks5 Protokoll um es leichter bedienbar für Programme und Programmierer zu machen. Das hat eigentlichZitat von Century
nichts mit Tor zu tun, da der Traffic den du zum Socks5 Server (127.0.0.1:9050) sendest deine Maschine nicht verlässt. Tor ist da
was ganz eigenes.
Ein normaler Proxy hat nichts mit Tor zu tun.Zitat von Century
lg
der anbieter loggt vielleicht nicht, das rechenzentrum kann aber sehr wohl mitloggen. da sie keine eigene infrastruktur bereitstellen, können sie das auch nicht überprüfen. live migration, snapshots, backdoors und was weiß ich alles sind möglich, ohne dass der vpn anbieter was mitbekommt.
das war bei earthvpn der fall.
“No logs” EarthVPN user arrested after police finds logs | Wipe Your Data
das rechenzentrum hat auf anordnung des staates die server beschlagnahmt und auch logs des vpn providers behalten.
Das TOR-Netzwerk hat für mich nur einen einzigen Zweck. Dienstleister, die mir Vorteil verschaffen und wobei ich nach jedem Request eine neue IP benötige.
Ich setze mir dann einen eigenen TOR-Server auf und schreibe entsprechende BASH-Scripte die das tun was ich von ihnen verlange ... zum Beispiel Toplist-Voter, Aktivierung von Prepaid-Karten, etc.
SzeneBox.org bei Telegram https://t.me/szenebox
Benutze ich nur wenn ich in kurzer Zeit öfters die Ip wechseln muss.. das geht damit sehr schnell und unkompliziert...
um mich im netz zu schützen verwende ich vpn's. ist mir viel lieber.
das tor netzwerk ist zum teil viel zu langsam, als das man es zum surfen/arbeiten nutzen könnte.
Verwöhnter Bengel ... schon mal an einem 286er oder früher gearbeitet?Ne aber ... ich nutze meinen TOR-Server auch gern über Proxifier und aufm Server läuft ein Script, dass alle 10 Sekunden eine "neue IP anfordert" ... und damit lässt es sich schön surfen... langsamer als mit meiner 16k DSL & VPN aber trotzdem brauchbar.
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Hab Home eine 250k leitung, da will ich die auch annähernd nutzen könnenDie Wartezeiten im Netz sind vorbei
![]()
TOR ohne VPN würde ich gar nicht mehr nutzen. (Eventuell kenn ich auch nicht die richtigen Seiten.) Nach meinem Stand der Informationen ist das TOR-Projekt doch eh schon tot?
Hat denn eine Schweizer Uni schon vor einiger Zeit nachgewiesen, dass es möglich und nicht sonderlich aufwändig ist TOR-Traffic innerhalb von kurzer Zeit genau einer IP-Adresse zuzuordnen?
In unserer Industrie-Diktatur reichen Meta-Informationen ja schon aus um dich festzunageln. Wer dich kriegen will der schiebt dir was unter. So wie Vater Staat das halt so macht. Ob ich mir nur Katzen Videos auf Youtube angesehen habe interessiert niemanden mehr.
wieso soll tor bitte tot sein? besonders onion seiten blühen wie noch nie
zu der "studie" oder whatever hätte ich gerne eine quelle. zwar ist es theoretisch möglich, tor zu überwachen, jedoch müsste dann ein sehr großer anteil der server im tornetzwerk kontolliert werden, was dann schnell man mehrere millionen kosten wird. es gibt alleine über 90k exit nodes
da ist es billiger und einfacher, einen vpn benutzer zu denanonymisieren
vpn-user wurden schon viele gebustet (ja, auch schon bei non logging anbietern), von tor usern ist mir noch kein fall bekannt (außer durch menschliche fehler)
Das tolle am Internet ist, dass man zu fast allem einen Artikel findet. Weder TOR noch VPN bieten den ultimativen Schutz, deswegen kann ich vor allem denjenigen zustimmen, die beide Dienste verwenden. Ansonsten würde ich trotz allem zum VPN-Dienst tendieren. Beide Dienste haben ihre Vorteile und ihre speziellen Nachteile. Schützen kann man sich aber auch in beiden Fällen. Man muss weder TOR noch VPNs verfluchen.
- Hier übrigens eine Gegenüberstellung von TOR und VPN : Tor vs VPN
- Hier ein Artikel zur "Enttarnung" von Tor-Nutzern: https://tarnkappe.info/tor-wurden-20...beschlagnahmt/
- Hier eine News zur Abschaltung des Tor-Cloud-Services: Das Tor-Projekt hat das Ende für den Tor Cloud... » Linux-Magazin
- Und hier eine Info bzgl. der Darknet-Suchmaschine (DARPA ist übrigens eine US-Behörde) : Darknet-Suchmaschine Memex: DARPA legt Projekt-Bausteine als Open Source offen | heise Security
Wobei folgender Auszug sicherlich beim letzten Artikel interessant ist:
Wobei man hier auch wieder zwischen wollen und werden unterscheiden muss. Übrigens wenn man zwischen den Zeilen liest macht es den Anschein, dass das TOR-Projekt alles andere als tot ist.Tor-Entwicklungschef Roger Dingledine äußerte sich dazu und versicherte, es ginge den Tor-Entwicklern nur darum, den Fahndern und DARPA-Entwicklern ein besseres Verständnis des Tor-Netzes zu vermitteln. Man wolle nichts unternehmen, was die Sicherheit des Anonymitäts-Netzwerkes untergraben könne.