Tatsache ist, dass jemand aus dem Bekanntenkreis meines Bekanntenkreises anfragte, wie man mit Bitcoins bezahlt. Bei näherer Nachfrage stellte sich heraus, dass er sich Drogen über das Internet beschaffen wollte. Seine Begründung dafür war:
- Ein Freund von ihm machte es auch und das liefe einwandfrei
- Was soll schon passieren? Er kauft es doch eh aus dem Darknet
- Die Verkäufer kennen sich schon mit dem Verschicken aus, die machen es ja nicht zum ersten Mal
- Bequemlichkeit
- Es sieht ja dann auch keiner
Bei der Kombination dieser 3 Faktoren setzt anscheinend das Hirn bei manchen aus. Weil ich bei solchen Unterfangen aus Prinzip nicht unterstütze, verging nicht einmal eine Woche und ich erhielt von meinem Bekannten eine neue Auskunft über seinen Bekannten.
Er weiß nun wie man mit Bitcoins bezahlt und wie man sie bekommt. Ich fragte natürlich nach, wie er denn an die Bitcoins kommt und wie er bezahlen möchte. Schlussendlich belief es sich darauf, dass er über seinen ganz normalen PayPal Account über eine sicheren Händler, bei dem man seine RL-Daten nachweisen muss, Bitcoins kaufen wollte. Dann hatte er vor über dieselbe Adresse die Bitcoins zu überweisen. Übrigens kommt noch hinzu, dass sämtliche "legal erscheinende Seiten" von ihm anscheinend ohne VPN oder ähnlichem besucht werden.
Anscheinend steigt die Sicherheit an, wenn man nur genügend Positives über solche Dienstleistungen hört. Das Fehler bei Kleinigkeiten wie z.b. bei der Zahlung passieren können und das das Deepweb definitiv nicht so sicher ist, wie sie denken, wird einfach völlig verdrängt ( von der Adressen-Angabe ganz zu schweigen).




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