In dem verlinkten Post wurde tutanota schon als Beispiel genannt, die alle Daten E2E-verschlüsselt auf ihren Servern speichern.
Es gibt/gab Gerichtsverfahren, die Tutanota zu Backdoors zwingen sollten und durchkamen. Wie der aktuelle Stand ist, bin ich mir nicht sicher.
Mehr dazu auch hier: https://www.heise.de/news/Bundesgeri...n-6051834.html
Live-Überwachung und nachträgliches Entschlüsseln des Postfachs sind natürlich verschiedene Dinge, aber...

Eine Hausdurchsuchung bei dir ermöglicht natürlich noch keine Herausgabe deiner gesamten Internet-Kommunikation beim Provider, aber vermutlich kommen sie dafür ebenso einfach an einen Beschluss.

Selbst wenn wir unsere Gerät mit eine 2FA, sichern, kann die Behörde, doch einfach eien SMS anfordern und diese bei dem Provider abfangen. So kann man zugang zu allen Passwörtern bekommen.
Wenn man von E2E ausgeht und kein Mechanismus zum Abgreifen des Passworts bei der Eingabe eingebaut wurde, müssten sie immer noch an dein Passwort kommen. Natürlich bist du nicht verpflichtet, dieses offenzulegen. Ob so ein Mechanismus wirklich umsetzbar ist, da man vor einem Login schlecht unterscheiden kann, welcher Nutzer sich einloggt und man dementsprechend einen Generalbeschluss irgendeiner Art erwirken müsste, würde ich eigentlich verneinen, aber... (il)legal möglich ist vieles. Ebenso kann man das IP-Logging, zu dem Protonmail letztens gezwungen wurde, natürlich erschweren, sei es durch VPN, TOR oder ähnliches.