[...]das Gebäude mit Steinen, Rauchbomben und mit Farbe gefüllten Gläsern attackiert[...]An einer Wand des Bürogebäudes wurde zudem das Graffiti „Facebook Dislike“ hinterlassen [...]QuelleDie Polizei schließt eine politisch motivierte Tat nach Angaben des Abendblatts aus, zu den näheren Hintergründen ist jedoch noch nichts bekannt.
Das klingt nun wirklich alles nicht nach einen besoffenen Troß autonomer Sprayer, der mal Dampf abgelassen hat.
Wie kann eine Tat gegen ein Unternehmen, das unglücklicherweise so tief in unserer Gesellschaft verankert ist, denn unpolitisch sein? Die Ausführung zeigt doch eindeutig, daß die Leute diese Tat geplant haben und sich vorbereitet haben! Auch die gesprühte Parole hatte doch eindeutig Bezug zum "Opfer".
Wir haben eigentlich genügend anderweitig politisch motivierte Straftaten in Deutschland, als daß die Behörden solche erkennen sollten. Datenschutz und Smombifizierung sind jedenfalls Themen, die m.E. auch diesseits der 2-Promille-Grenze einer politischen Würdigung dringend bedürfen.
Aber Moment mal, die Hamburger Morgenpost schreibt es gottseidank ganz anders, auch, wenn sie es auch nicht auf den Punkt bringt und die m.E. erforderliche Wertung unterläßt:
Staatsschutz klingt doch schon wesentlich politischer, zumindest, wenn man als durchschnittlich gebildeter Bürger weiß, was der Staatsschutz ist.Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
Kein Wunder, daß politische Meinungsbildung kaum noch funktionieren will - kaum jemand hat Zeit und Lust, sich durch 5 Artikel zum selben Thema zu wühlen, um zu einem Quentchen Wahrheit zu gelangen. Von einer pflichtbewußt agierenden Presse erwarte ich bessere Arbeit!
Cannonau




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. Sonst fehlt wieder das Fundament und die Sachlichkeit, die in der Eile vergessen wird.
