Die so genannte Sharing-Economy treibt mittlerweile sehr seltsame Blü*ten. Mit Carsharing, Fahrrad-Sharing, Mitfahrgelegenheiten und Woh*nungs-Sharing à la Airbnb ging es los. Mittlerweile sind wir aber bei sehr fragwürdigen Diensten angekommen, wie das Regenschirm-Sharing und jetzt der Dienst zum Sexpuppen-Sharing verdeutlichen.
Wie schon beim Regenschirm-Dienst kommt auch der Anbieter des Sexpuppen-Sharings aus China. Wie die chinesische Global Times berichtet, bietet die neue App eines Touch ge*nann*ten Startups seit gestern verschiedene Sexpuppen zur Ausleihe an. Die Puppen können per App bestellt und für einen Zeitraum von einem Tag bis zu einer Woche aus*ge*lie*hen wer*den - mit Lieferung frei Haus. Ein Tag schlägt dabei mit 298 Yuan zu Buche, was aktuell et*wa 38 Euro entspricht. Eine Woche ist mit 166 Euro vergleichsweise günstig.
Strenge Hygiene-Regeln
Wie der Anbieter betont, sollen strikte Richt*lin*ien für Hygiene und Sauberkeit sorgen. Der un*te*re Bereich der Puppen würde für jeden Kun*den erneuert. Diese sollen die ent*spre*chen*den Teile auch selbst vor der Rückgabe der Puppen entnehmen und ent*sor*gen. Aktuell stehen fünf Puppen zur Auswahl, darunter ein "US Wonder Woman" und auch ein "Korean Housewife". Die Kunden können darüber hinaus frei die Haar*far*be und Outfits der Puppen wählen.
Einsame Männer im Fokus
Touch hat nach eigenen Aussagen eine bestimmte zahlungskräftige Schicht in der Hauptstadt Bejing im Blick. In China gibt es durch die jahrzehntelang durchgeführte Ein-Kind-Politik ei*nen dramatischen Männerüberschuss, der auf eine Geburtenkontrolle mit gezielten Abtreibungen weiblicher Föten zurückgeht. Als Folge bleiben viele Männer alleine, mit dementsprechenden Folgen. Schät*zun*gen gehen von einem Überschuss von bis zu 34 Millionen Männern aus. Findige Start*ups wie Touch wittern in der damit verbundenen Ein*sam*keit vieler Männer die Chance aufs große Geld.
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