Seit Sonntag Nachmittag berichten Kunden der Deutschen Telekom von Störungen und Ausfällen der Internetverbindung. Zwar hat das Unternehmen die Probleme nun größtenteils wieder im Griff, es scheint aber nicht ganz klar zu sein, was sie verursacht hat. Hinweise deuten auf einen Cyberangriff hin.
Am vergangenen Sonntag kam es am Nachmittag zu Störungen im Netz der Deutschen Telekom. Ab etwa 16 Uhr fiel der DNS-Dienst des Unternehmens aus. Dadurch konnte in vielen Regionen Deutschlands das Internet nicht mehr genutzt werden - es sei denn User nutzten einen anderen DNS-Server. Betroffen waren rund 900.000 Kunden. Auch ein kurzer Reset brachte nicht den gewünschten Erfolg
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, sondern sorgte nur dafür,
dass die Verbindung zum Internet für eine kurze Zeit wieder hergestellt werden konnte. Wenig später fiel sie wieder aus.
CYBERANGRIFF AUF DIE DEUTSCHE TELEKOM?
Die Störungen setzten sich bis heute Mittag fort. Die Deutsche Telekom gab inzwischen bekannt, dass die Probleme größtenteils behoben sein sollten. Kunden wird geraten, den Router auszuschalten, kurz zu warten, ihn wieder einzuschalten, die Verbindung neu zu synchronisieren und sich neu anzumelden. Die Firma gibt an, dass das Problem an der Identifizierung durch die Router gelegen habe. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Cyberangriff gehandelt hat. Betroffen waren nicht alle Routertypen.
Die Deutsche Telekom spielte nun eine neue Software auf, durch die das Unternehmen das Problem laut eigenen Angaben in den Griff bekommen hat. Aktuell kann die Telekom nicht sagen, welche Router genau betroffen sind, es soll sich aber nicht um alle Modelle handeln. Fritzbox-Geräte beispielsweise scheinen nicht betroffen zu sein. /ab




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