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Thema: Kim Dotcom darf an USA ausgeliefert werden

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    Megaupload: Deal zweier Angeklagter, um Auslieferung zu entgehen

    Der Fall Megaupload ist seit mehr als zehn Jahren ein Thema, mit dem sich vor allem neuseeländische Gerichte auseinandersetzen. Aktuell gibt es eine signifikante Entwicklung, denn zwei Mitstreiter von Kim Dotcom haben Deals unterschrieben, die ihnen eine Auslieferung ersparen.

    Mathias Ortmann und Bram van der Kolk stellen die Hälfte der "Megaupload Four" dar, also die vier Hauptangeklagten in diesem Fall. Dazu kommen noch Finn Batato und natürlich Kim Dotcom. Lange Zeit war das Quartett auch auf einer Linie, doch nun scheren Ortmann und van der Kolk aus. Denn die beiden haben sich nun mit der neuseeländischen Justiz geeinigt, dass sie sich vor Ort der Verantwortung stellen und damit einer Auslieferung in die USA entgehen.

    Batato hat bereits zuvor aus gesundheitlichen Gründen eine Auslieferung abwehren können, Ortmann und van der Kolk machten das nun per Deal. Details zur Vereinbarung sind nicht bekannt, die beiden teilten aber mit, dass der Inselstaat ihr Zuhause sei (via TorrentFreak): "Neuseeland ist jetzt unsere Heimat und wir wollen hier bleiben. Die anhaltende Ungewissheit im Zusammenhang mit dem Auslieferungsverfahren hat unser Leben schwer belastet, und es ist an der Zeit, weiterzuziehen."

    Anklage in Neuseeland

    Weiter heißt es im Statement der beiden: "Dementsprechend haben wir mit der neuseeländischen Regierung und den Vereinigten Staaten von Amerika eine Vereinbarung getroffen, wonach wir uns bereit erklärt haben, in Neuseeland wegen ähnlicher Delikte wie in den Vereinigten Staaten angeklagt zu werden. Sobald diese Anklagen von den neuseeländischen Gerichten verhandelt werden, werden die Vereinigten Staaten ihr Auslieferungsverfahren gegen uns zurückziehen."

    Damit ist Kim Dotcom nunmehr der einzige, der sich gegen eine Auslieferung in die USA wehren muss. Der gebürtige Deutsche schreibt auf Twitter, dass er die Entscheidung verstehe und ihnen auch gratuliere: "Sie können das schreckliche US-Justizsystem umgehen. Ich freue mich für sie. Nach 10 Jahren der US-Justiz verstehe ich, warum sie aufgegeben haben. Ich mache ihnen keinen Vorwurf und wünsche ihnen aufrichtig alles Gute."

    Er selbst wolle weiterkämpfen, "denn im Gegensatz zu meinen Mitangeklagten werde ich die Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist, nicht akzeptieren. Wenn ich für das, was Megaupload-Nutzer auf unserer Website getan haben, ins Gefängnis muss, dann sitzen viele CEOs von Big Tech im selben Boot wie ich."
    winfuture.de

  2. #2
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    Klar, weil die Rechtsstaatlichkeit auch davon abhängt, wer die Justizvollzugsanstalten betreibt...

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