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Thema: Kim Dotcom: Rückschlag im Kampf gegen die Auslieferung

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  1. #6
    Senior Avatar von Rohrverleger
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    Nein, natürlich darf er nicht raus. Er muss sich ja sogar einmal die Woche auf nem Polizeirevier melden. Dürfte er raus wäre das wohl kaum so. Der einzige Grund warum er damals auf freien Fuss gelassen wurde, ist dass angeblich keine Fluchtgefahr wegen Familie und so besteht.
    Eine Flucht wäre wohl möglich aber auch extremst Risikoreich für ihn. Er kann nicht einfach so zum Flughafen fahren und in den nächsten Linienflieger steigen. Er kann auch nicht mal schnell 100000$ überweisen um einen Privatjet zu chartern. Er müsste alles über Mittelsmänner organisieren ohne dabei Telefon, Internet von zu Hause zu verwenden. Alles müsste mündlich über diesen Mittelsmann organisiert werden. Auch grosse Bargeld Abhebungen würden sofort als Verdächtig eingestuft werden. Sein grosses Dilemma, wird er bei solchen Vorbereitungen erwischt dürfte er sofort wieder in den Knast einwandern wegen Fluchtgefahr. Von dort aus seine Verteidigung zu organisieren würde auch viel schwerer werden.
    Eine Flucht wäre dann sinnvoll wenn er keine Chance mehr hat gerichtlich weiter Einsprüche zu erheben. Das Problem dabei, um so näher dieser Zeitpunkt kommt, umso mehr wird ihn das FBI überwachen. Es währe sogar möglich das er wenn er weitere Einsprüche verliert sogar wegen Fluchtgefahr wieder inhaftiert wird.

    Eine Flucht könnte so aussehen:
    Privatjet direkt ins Zielland (eher unwahrscheinlich da schwer zu organisieren wegen z. Bsp Sicherheitskontrollen an Flughäfen)
    Heli oder Schnellboot zu einem nahen Flughafen in einem halbwegs sicheren Land von wo es mit Privatjet ins Zielland geht.
    (wohl die wahrscheinlichere Möglichkeit)
    Aber auch einen Fluchtpiloten zu finden dürfte nicht einfach sein. Der würde sich der Fluchthilfe strafbar machen und könnte auch nicht mehr nach NZ einreisen.

    Möglich wäre so eine Flucht bestimmt, müsste aber extremst gut organisiert sein damit das FBI das nicht mitbekommt und die werden ihn ganz bestimmt noch überwachen auch wenn sie das in der Zwischenzeit auch offiziell laut NZ Recht nicht mehr dürfen.
    Das die Abhöraktion gegen ihn illegal war wurde ja sogar schon von NZ Gerichten entschieden. Trotzdem wurden komischerweise Aufnahmen dieser Abhöraktion gegen ihn bei späteren Anhörungen verwendet.

    Wer sich noch daran erinnert, "Kimble auf der Flucht" hatten wir ja schon einmal. Ging damals aber nicht gut aus und er wurde von Thailand nach Deutschland ausgeliefert.

    Kim Schmitz in Thailand verhaftet - Forum - ARIVA.DE
    Geändert von Rohrverleger (05.07.2018 um 22:33 Uhr)

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