Ja, die liebe Zeit...
Sicherlich müssen Gesetze möglichst schnell erlassen werden, jedoch benötigen bestimmte Dinge Zeit, wesewegen auch immer wieder Gesetze (kurz vor der Umsetzung) gekippt werden oder gar verhindert. Sicherlich ist es notwendig schnell auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren, aber es ist nicht immer sinnvoll dies unüberlegt zu tun und jedes Vierteljahr wieder Gesetzesänderungen verabschieden zu müssen. Das ist für jeden genauso offensichtlich.
Von daher bin ich auch eindeutig dafür, dass die Gesetze eine gewisse Sperrfrist bekommen, bevor über deren endgültige Umsetzung entschieden wird; sofern es sich nicht um einen wichtigen Beschluss, wie z.B. ein Gesetz zur Beseitigung einer akuten Bedrohung des Staatsfriedens, geht.
Das es jedem Lobbyisten einfacher fällt Politiker zu Entscheidungen zu bringen, mag man annehmen, jedoch frage ich mich da: Was beudetet Lobbyismus eigentlich?
Der Begriff bedeutet eigentlich eine Form der Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft. Und jeder hat seine Interessen und wäre somit Lobbyist seiner selbst.
Sicherlich verstehe ich vollkommen, worauf Du hinaus möchtest und stimme dir da zu! Gerade den wirklich "technisch fitten" Menschen wird in solchen Sachen eindeutig zu wenig Gehör geschenkt. Und daher auch mein Gedankengang mit der Sperrfrist, die generell mehr Zeit und Nachdenken für und über die geplante Regelung ermöglicht.

