Viele denken es wäre einfach, man macht sich eine "Offshore Gesellschaft" auf (zB. Engl. Limited für 25GBP), verrechnet es über die und zahlt dann halt auch die Steuern davon.
Soweit so gut, nur lebst du nicht in England und arbeitest auch nicht in England. Das heißt, du würdest damit dem Staat in dem du lebst Steuern unterschlagen, was zu Steuerhinterziehung führt. Also brauchst du auch noch eine Firma in dem Land, in dem du dich aufhältst und arbeitest. Damit hast du schon 2 Firmen, bei denen du (je nach Ort/Doppelbesteuerungsabkommen/Steuerabkommen/...) jeweils 1x Steuern bezahlen musst. Das macht das ganze System dann für dich in gewissem Maße wieder unvorteilhaft/uninteressant, weil du ja weniger Steuern bzw. keine Steuern bezahlen wolltest.
Was bleibt dir dann noch übrig?
zB. einfach eine geringe Selbständigkeit anmelden, in dem Land wo du lebst. Da bezahlt man kaum steuern (außer man hat wirklich nur Einnahmen und keine Ausgaben), was aber ziemlich unwahrscheinlich ist, weil man fast jeden Müll in die Buchhaltung werfen kann, egal ob PC, TV, Serverkosten, ... Außerdem hat man eine staatliche Versicherung in die man einbezahlt. Desweiteren kann man sich beim Finanzamt noch eine Umsatzsteuer-ID holen, wodurch man die Steuer dann vom Finanzamt zurückfordern kann.
Die geringe Selbständigkeit ist natürlich nicht möglich, wenn du Hartzer bist, da du dann deine Ansprüche verlierst (soweit ich weiß). Wobei das Amt irgendwann auch deine Kontoauszüge genauer unter die Lupe nehmen wird und wenn die sehen, dass du monatlich zig hundert Euro an Eingängen hast, besteht die Möglichkeit, dass die Hartzer Stütze zurückzahlen musst, rückwirkend bis zum Anfang der Auszahlungen.
ACHTUNG - Keine Rechtsauskunft, nur Erfahrung und gefährliches Halbwissen.




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