Die hosts-Datei ist im Prinzip das Nachschlagewerk deines Rechners. Bevor mann sich die DNS-Daten holt, wird dort einmal nachgesehen, ob ein Eintrag besteht. Ist einer vorhanden, so wird er angewendet.
Das heißt: Ja, eine hosts-Datei kann sowohl als Black- als auch Whitelist gleichzeitig dienen.
Warum sollte man sie jedoch nicht als Whitelist verwenden? Serverdaten können sich jederzeit ändern, diese zu managen wäre bei einer bestimmten Größe enorm. In bestimmten Fällen sind diese Einträge jedoch gewollt (z.b. bei seinen eigenen Diensten über die man Kenntnis hat und die Domain noch nicht richtig funktioniert, usw. )
Bei einer Blacklist ist es da ganz anders, hier will man ja überhaupt nicht auf die Seite geleitet werden, dementsprechend wird sich am 127.0.0.1 nichts ändern und alle Einträge bleiben weiterhin gültig. Hier wäre der Nachteil, wenn die Domain später an jemand anderen übergeht, der einen völlig anderen Dienst damit anbietet.




Zitieren