Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was du meinst.
Der Verdienst von Leuten richtet sich nicht direkt nach der "Kompetenz" sondern nach der Verantwortung und die dabei eingehenden Verpflichtungen. Wissen ist auf dieser Welt nicht alles und Verantwortung möchte auch nicht jeder übernehmen, denn je mehr Verantwortung man besitzt, desto gefährlicher können die Konsequenzen sein.
Bei Software spielt meist nicht der Programmierstil eine wichtige Rolle (Kohäsion und Kopplung oder Pattern-Nutzung, ORM-Basis usw.) sondern es ist wichtig was der Kunde möchte und da zählt Usability und User-Experience zu einem passenden Preis. Der Aufbau für Erweiterbarkeit und erneute Nutzung ist mehr von betrieblicher Seite wichtig, falls man das in sein Produkt eingeplant hat.
Kompetenz lässt sich auch auf viele Arten auslegen, denn wenn wir das Beispiel von deinem Kollegen hernehmen muss man auch eine gewisse Kompetenz haben ständig so flexibel zu sein, um auf unterschiedliche Schnittstellen eingehen zu können.
Ich denke eher, dass jeder von uns eine gewisse Grundkompetenz hat, der eine mehr, der andere weniger. Und manchmal mag es so wirken, als ob etwas ein vollkommener Blödsinn ist, aber von einem anderen Blickwinkel betrachtet ergibt es wieder Sinn. Gerade reine Developer dürfen nicht vergessen, dass man nicht das Wesentliche aus den Augen verlieren darf, nämlich den Gewinn der erwirtschaftet werden muss.




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