Im Grunde sind das auch meine Erfahrungen. Ganz besonders häufig anzutreffen bei jungen ITlern. Viele davon haben sich das Grundwissen selber angeeignet; Aufgrund desse sind sie nach einer gewissen Zeit der Meinung, besser zu wissen, wie andere Sachen zu funktionieren haben (was natürlich im Grundsatz nicht verkehrt ist; nur schreibt man Software nicht nur für dich).
Einigen ermangelt es an der Fähigkeit zu reflektieren - voralle nicht nur auf sich selbst bezogen. Software entwickelt man nicht für einen speziellen einsatz/user/use case/datensatz/whatever (Programmieren != konfigurieren).
Software muss funktionieren! Es kommt dabei nicht (primär) darauf an, die schönste, beste oder performanteste Software zu schreiben; Sie soll einen Zweck erfüllen.
Das alles lernt man mit der Zeit - andernfalls endet man wohl als Choleriker. Man kann immer auf unpassende Situationen treffen. Ob es nun minderwertige Schnittstellen sind, oder User, die die Dokumentation nicht gelesen haben. Es existieren durchaus auch personelle Defizite - Programmierer, die beispielsweise garnicht mit typisierung klarkommen.
Alles ist jedoch kein Problem, wenn du damit umzugehen weisst.





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