Moin,
nein, aus deiner Aussage „ich denke die restliche Woche werde ich ausfallen“ kann dir kein Strick gedreht werden, den Grund und Dauer einer Krankschreibung kann nur der jeweilige Arzt bestimmen. Somit hast du nur deine nicht Fachkundige Vermutung geäußert.
Dein Ex-Chef hat deine Aussage nur vom Gruppenleiter mitgeteilt bekommen, also aus zweiter Hand, und das ist ein dicker fetter Pluspunkt für dich.
Immerhin kann man dann schon vom „Hörensagen“ sprechen, und in so einem Fall besteht eine erhöhte Gefahr unsachlicher Einflüsse auf die Wahrnehmung, Erinnerung und Wiedergabe von Informationen !
Allerdings war es mMn etwas unklug von dir, nach dem Erhalt der Fristlosen Kündigung nicht wie angekündigt zum Arzt zu gehen, sondern im Büro zu bleiben.
Aber auch dies lässt sich durch die Situation begründen – Der erhalt der Fristlosen Kündigung war ein Schock für dich, und ab diesem Moment warst du in einer Art Schockzustand, da du vorher noch nie eine Fristlose Kündigung erhalten hattest (nehme ich mal an). Und diese für dich ungewohnte Situation hat dich schlicht und ergreifend aus der Bahn geworfen, deshalb hast du dir erst mal Gedanken um alles weitere (Arbeitsamt, usw.) gemacht, und deine Gesundheitliche Genesung in den Hintergrund geschoben. Erst nachdem dies geklärt war, bist du dann schließlich zum Arzt gegangen, da die Magenschmerzen von den Vortagen immer noch vorhanden waren, und der Arzt dich auch für 3 Tage krankgeschrieben hat.
Alles in allem kann ich die Gelassenheit von deinem Anwalt schon verstehen, da kann nicht viel schiefgehen.
Also Kopf hoch und durch !



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