Vor 10 Jahren war es vielleicht auch mal ok solche Antiviren Software zu nutzen - aber heutzutage nutzt das hoffentlich fast niemand mehr ... damit du nicht auf diese dummen Kommentare reagieren musst mach dir mal ein Bild indem du z. B. bei Google nach "Avast Verkauf" suchst ...
Ich bin mir zu 99,99% sicher, dass dein Computer innerhalb kurzer Zeit wieder fit ist und auch VPN's keine Probleme machen, wenn du mal den ganzen Mist runterschmeisst ... (wer weiss was neben Avast noch für Sicherheitslecks auf deinem Computer nisten) ...
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Und weil es gerade zu diesem Thema passt, ein Bericht den ich gerade gelesen habe ...
1. Der Schutz von Windows & Co. reicht aus
Moderne Betriebssystem-Plattformen bringen von sich aus bereits einen soliden Schutz mit. Die Hersteller haben hier über die Jahrzehnte hinweg dazugelernt und integrierten diverse Sicherheits-Systeme in ihre Produkte.
Auf Smartphones sorgen die Apple iOS und Google Android App-Stores bereits für ein hohes Maß an Sicherheit, indem die Software, die bei den Anwendern landet, geprüft wird. Und in Macs arbeitet bereits seit vielen Jahren die XProtect-Antimalware-Technologie recht zuverlässig.
Auch Windows-Nutzer werden von Microsoft gut bedient: Microsoft Defender (Antivirus), das auf jedem Windows-PC installiert ist, besteht routinemäßig die Tests unabhängiger Labore, die die Wirksamkeit von Sicherheitssoftware messen. An diese Testergebnisse kommen auch die Virenscanner der "Spezialisten", wie etwa Norton, Avira, McAfee und Co., nicht immer heran.
2. Angriffe gehen an Antivirus-Programmen vorbei
Die meisten Gefahren, mit denen Nutzer heute konfrontiert sind, haben nur wenige Überschneidungen mit klassischen Virenscannern. Hier kommt es vielmehr darauf an, dass Nutzer mit der gebotenen Aufmerksamkeit agieren und die Betriebssystem-Anbieter nicht aktiv daran hindern, ihnen zu helfen.
Die Grundlage von Virenscannern besteht darin, bekannte Malwares in anderen Daten zu erkennen und gegen sie vorzugehen. Und hier liegt das Problem: Bekannte Schadcodes wurden bereits analysiert - es ist also klar, welche Schwachstelle sie mit einem Exploit ausnutzen.
Es liegen also grob stets ungefähr zeitgleich Updates für die Virensignatur-Datenbank der Sicherheitssoftware und Patches für das Betriebssystem vor. Letztere sind kostenlos. Wer also seine Software auf dem neuesten Stand hält, hat von bekannten Viren recht wenig zu befürchten.
Die meisten großen Cybercrime-Kam*pag*nen - das war in den letzten Jahren meist Ransomware - sind nicht zwin*gend auf Sicherheitslücken angewiesen. Vielmehr hoffen die Betreiber, dass der Nutzer ihnen freiwillig Zugang zum System gewährt, indem er auf einen E-Mail-Anhang klickt, nachfolgende Si*cher*heits*war*nun*gen ignoriert und die Aus*füh*rung des Codes genehmigt.
Es bleibt ein kleines Restrisiko, dass eine Malware mit einem Zero-Day-Exploit daherkommt, bevor Patches bereitstehen. Virenscanner wollen solche unbekannten Gefahren mit heuristischen Methoden auch dann erkennen, wenn ihre Signatur-Datenbank nicht aktualisiert ist. Zero-Day-Exploits sind aber wertvoll und werden normalerweise gegen Ziele eingesetzt, bei denen es sich finanziell lohnt. Für private Nutzer bleibt das Risiko daher überschaubar.
3. Virenscanner sind selbst problematisch
Aufgewogen wird dieses dann aber von der Gefahr, die von den Antiviren-Produkten selbst ausgeht. Bei diesen handelt es sich um komplexe Software, die entsprechend auch regelmäßig eigene Schwachstellen mitbringt. Und da diese Security-Tools immer mit sehr weitgehenden Rechten ausgestattet sein müssen - sonst würden sie schlicht nicht funktionieren - öffnen sie schnell neue Löcher, über die Malwares in einem System großen Schaden anrichten können.




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