1,5 Jahre Haft für dreimal erfolgreiches Inverkehrbringen - Wahnsinn. Dass es sich nicht lohnt, sollte logisch sein.
Der Stachus ist ein bekannter Platz, die Geschäfte dort werden sicherlich mehrfach im Monat mit Blüten konfrontiert. Wieso man es dort trotzdem versucht, ist mir fraglich.
Doch selbst wenn man erwischt würde, würde mir im Traum nicht einfallen, ein Geständnis abzugeben. Bestraft werden kann nur, was absichtlich abgegeben wurde. Behauptet man, man habe nicht bemerkt dass es sich um Falschgeld handelt, und überzeugt den Richter damit, ist man aus dem Spiel.
Dass es nicht gleich zur Anklage kommt, sondern das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wird, ist noch besser. Hätte er nur einen falschen Schein dabei und der Rest wäre echt gewesen, so wäre es beim Ersttäter sicherlich zur Einstellung gekommen, wenn ansonsten keine Auffälligkeiten (Fluchtversuch etc.) bemerkbar waren.
Ich lese in den Nachrichten häufig von Spezialisten, die mit einem ganzen Bündel Falschgeld auf Shoppingtour gehen. Diesen Leuten ist dann auch nicht mehr zu helfen, denn die können sich nicht rausreden mit "Ich wusste es nicht".
Am besten ist es aber immer, gar nicht das Risiko einzugehen und eine ehrliche Tätigkeit zu vollführen. Falschgeld herzustellen oder damit zu bezahlen wird extrem hart bestraft, da dies ein Vergehen an der Allgemeinheit, und nicht nur gegen eine bestimmte Person (wie z.B. eine Körperverletzung) ist.




Zitieren