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Thema: Offshore Konto für Affiliate, Adsense Geld ect.

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  1. #29
    VIP Team Avatar von MrNice
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    Zitat Zitat von Matajal Beitrag anzeigen
    Schon mal jemand was über die Estland LTD. gehört? Ich verstehe nicht ganz wie das Geld dann wieder nach Deutschland fließen soll.
    Wieso Geld nach Deutschland? Dann verlierst du alle Steuervorteile in Estland und wieso wollen alle im Hochsteuerland wohnen?

    Geld?^^ des Unternehmes wird, außer per Gehaltszahlung, niemals auf ein privates? Konto fließen, noch nichtmal wenn du ein Unternehmen in DE hast, nicht so einfach, oder du versteuerst das ganz normal nach Einkommen.

    Wenn du Geschäftsführer bist, kriegst du (d)ein Gehalt. Das darfst du dann in Deutschland ganz normal versteuern wie Einkommen, wenn du in Deutschland lebst oder dort steuerpflichtig bist.
    Wenn die Geschäfte von DE aus geführt werden, will das Finanzamt auch noch was vom Kuchen des Unternehmens ab.

    Mit 'mal eben irgendwo ein (offshore) Unternehmen gründen (mit Treuhänder)' ist nicht mehr so einfach, wenn man vor Ort keine Substanz vorweisen kann. Reale Office Adresse (kein virtual/online), Angestellte und die Geschäftsleitung muss von dort geführt werden. So als kleiner alleiner Mann lohnt sich das nicht (unter 1 Mio € im Jahr) und ist praktisch auch nicht anders legal realisierbar. Die Großen stellen eine Putzfrau an und haben jeweils überall einen "Geschäftsführer" der die lokalen Geschäfte führt.
    Dazu muss dem (deutschen) Finanzamt der Besitz (von Anteilen) eines (Auslands-)Unternehmens gemeldet werden. Muss man nicht machen, legal wirds davon aber nicht.



    Was noch schöneres gibts auf den Kanarischen Inseln (Spanien). Dort ein 'ZEC' Unternehmen gründen, in 2 Jahren je nach Insel ein Aktivvermögen von 50-100k aufbauen, 3-5 Angestellte (Teilzeit, auf Abfruf) einstellen und dann profitiert das Unternehmen von nur 4% Steuerlast auf Gewinne, wovon nochmals bis zu 90% reduziert werden können, unter bestimmten Bedingungen, die dir dein Steuerberater des Vertrauens näher erklären wird INICIO - Zona Especial Canaria
    Das eigene Einkommen (Gehalt) wird dann ganz normal nach Steuersatz am Wohnort versteuert.
    Das Unternehmen führt man dann fast mit 0,4% und zahlt von 100€ Gewinn nichtmal 50 Cent Steuern, dazu kann man Verluste der letzten Jahre mit dem Gewinn des Jahres gegenrechnen und die Steuerlast des Unternehmens praktisch auf 0 setzen.

    Wer es ernst meint, ruft mal bei Ernst & Young oder PricewaterhouseCoopers an (deren Honorar fängt gern bei 240-300€ an, pro Stunde) und lässt sich ein Termin geben und fragt nicht in einem Forum, noch weniger SzeneBox.

    Steuern sparen kostet und man sollte schon rechnen können ob sich das überhaupt für einen lohnt. Und umziehen sollte man wollen, denn in Deutschland zahlt man sich doof
    Geändert von MrNice (01.10.2017 um 16:29 Uhr)

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