Astoria versucht, wenn möglich, eine Route zu bauen, die den Traffic über mehrere Autonome Systeme leitet. Aber auch zwei Knoten in unterschiedlichen AS, bei denen es Anzeichen gibt, dass deren Besitzer bei der Enttarnung von Tor-Nutzern kollaborieren, versucht der Client zu meiden. Dazu kartiert es seine eigene Verbindungen ins Tor-Netz und vergleicht diese mit verschiedenen Topologie-Datensätzen des Internets.
Die Software senkt nach Angaben der Forscher die Häufigkeit solch problematischer Routen von 58 Prozent mit der Standardkonfiguration des Tor-Clients auf 5 Prozent mit Astoria. Damit einher geht allerdings ein deutlicher Geschwindigkeitsverlust jeder einzelnen Verbindung, der beim Seitenaufbau im Durchschnitt acht Sekunden beträgt. Die Forscher sind deshalb der Meinung, dass ihr Client nur in Szenarien eine Alternative darstellt, "in denen Sicherheit eine hohe Priorität hat". Diese Voraussetzung trifft allerdings mutmaßlich auf jeglichen ernsthaften Einsatz des Tor-Netzes zu.