Schönes Zauberwort gesagt: "Vertreter".
Die Lobbyisten von Konzerne sind Interessenvertreter, während TAB und staatlich gegründete Organisationen, aber zur Beratung dienen. Während die Contentindustrie mit ihren Lobbyisten also ihre Interessen vertreten wollen, zielen die anderen darauf ab möglichst viele Blickwinkel zu betrachten um dann eine tatsächliche Beratung bereitzustellen.
Das mit der Sperrfrist ist definitiv eine interessante Idee, doch leider ist es so, dass bestimmte Gesetze nicht mehr erlassen werden können, wenn die Industrie schon längst auf dieser Basis arbeitet. Hier sagen die Konzerne "kommt es mir billiger ein länger auf dem Markt befindliches Produkt abzusetzen/zu re-engineern oder nehme ich mögliche Strafzahlungen in kauf, sollte es dazu kommen".
Unternehmen nehmen auch gerne den Spruch her: "Wir schaffen Produkte die Kunden wollen". Sprich es besteht bereits ein Interesse der Gesellschaft dafür, dementsprechend lenkt hier die Politik direkt ein und gewährt viele Dinge, die eventuell gar nicht zuvor in seinem Sinne waren (überspitzt ausgedrückt). Die von dir genannte Frist könnte daher zu bestimmten Entwicklungsstillständen führen oder laufende Produkte würden uns dann ans Endkonsumenten enthalten bleiben in dieser Zeit. Und wir kennen uns doch alle zu gut, je schneller desto besser und wehe es gibt eine Verspätung.




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