Das Problem ist tatsächlich, dass sie nicht wissen was sie da tun. Selbst die die für den Schutz der Daten gewählt werden ignorieren ihre Aufgabe gekonnt. Ein Beispiel dafür:
Andrea Voßhoff: Datenschutzbeauftragte jetzt gegen Vorratsdatenspeicherung - Golem.de
Andrea Vosshoff ist also gegen die Vorratsdatenspeicherung, nachdem sie zuvor dafür stimmte. Sie änderte ihre Meinung lediglich wegen eines Urteils vom EuGH, dass strenge Auflagen eingeführt hatte damit nicht einfach nach Lust und Laune vorgegangen wird. Wirklich Respekt vor solch einem Meinungsumschwung hätte ich gehabt, wenn man die technischen Voraussetzungen betrachtet hätte die eindeutig schwere Schwachstellen beinhalteten. Das gesamte Rudel mit wenigen Ausnahmen denkt bei der Vorratsdatenspeicherung einfach an den "Schutz der Menschen vor Anschlägen etc. durch Überwachung" und vernachlässigt den Schutz der eigenen Identität und Privatsphäre für den sie in diesem Fall genauso verantwortlich sind. Was alles mit den Daten gemacht werden kann hat man im 2.Weltkrieg und später beim MfS (Ministerium für Staatssicherheit) gesehen.
Was mich dann auch zu folgender News bringt : IT-Sicherheit: Regierung fördert Forschung mit 180 Millionen Euro - Golem.de
Gut, die Regierung fördert die IT-Sicherheit mit Rund 180 Millionen Euro. Die Zahl klingt zwar auf dem ersten Blick gut, doch wenn man genauer darüber nachdenkt gibt es dutzende wichtige IT-Projekte und noch mehr Sektionen die sich mit diesem Thema befassen. Außerdem ist es immer so eine Sache beim Thema "Spenden an gemeinnützige Organisationen", um deren Projekte zu fördern. Das ist aber nicht der wichtige Punkt auf den ich anspielen wollte, viel mehr geht es mir um folgende Aussage im Artikel:
So etwas sind öffentliche Beweise, dass alle nur reden wollen, aber keiner sich wirklich selbst mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Wenn ich etwas fördern will, dann muss ich wissen warum und wieso. Ich fördere Dinge nicht deswegen weil es "gut klingt" oder "mir einer dazu geraten hat". Ich kann mir an dieser Stelle gut vorstellen, dass die Dienste von TAB und ITAS wieder zum Einsatz kommen, deren Publikationen dann (wieder) gekonnt ignoriert werden, weil sie zu techniklastig sind.Bundesforschungsministerin Wanka hat von Heartbleed noch nie etwas gehört. Dennoch macht sie sich für eine bessere Forschung zur IT-Sicherheit stark.




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