Ich habe jetzt mal ein wenig wieder in der Wissens-Schublade Internet gekramt und habe dabei diesen Text gefunden: https://www.goldenfrog.com/DE/take-b...-and-anonymity
Kurz gefasst handelt er davon, dass man Privatsphäre nicht mit Anonymität verwechseln sollte und legt nahe, dass man sich bei der Verwendung von TOR, VPNs, Bitcoins und co. alles andere als der Anonymität hingibt. Die Dienste basieren in erster Linie darauf Privatsphäre zu schaffen. Und gerade hier denke ich, dass oftmals das Wort "Anonymität" missbraucht wird. Wer sich das Ganze genauer durchliest (und auch die weiteren Verweise) wird auf den TOR-Browser stoßen, der für besagte "Anonymität" zuständig ist. Ich denke, dass man unter diesem Gesichtspunkt den Tor-Browser und seine eigentliche Tätigkeit an sich als Pro-Argument listen darf, nämlich dass er tatsächlich eine verbesserte Anonymität bietet.
Zur Logjam-Attacke selbst: Es ist nicht so leicht eine MITM-Attacke auszuführen, denn man hat doch sehr viele Beschränkungen. Selbes Lan/Wlan oder die vorherige Manipulation der Geräte selbst. Gut öffentliche Wlan-Netzwerke bieten hier wirklich eine gute Angriffsfläche, aber das eigene LAN/WLAN sollte ausreichend geschützt werden (z.B. nicht jeden x-Beliebigen ins WLAN lassen, den Router absichern,...). Das Problem bei der Datenmanipulation selbst setzt dann schon wieder direkten Zugang zum Endgerät oder Viren/Würmer voraus. Wobei an der Stelle wohl die zweite Option selbst wahrscheinlicher ist. Das das Gesamte über MITM funktioniert, war aber schon immer klar, was gleichbedeutend war, dass man sein bestmögliches tut/tat, um dem zu entgehen. Tatsächlich ungünstig ist wirklich, dass die Primzahl-Häufigkeit teilweise erhöht ist.




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