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Thema: Google GSuite/Unlimited bald Geschichte...?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    ich kenne jemanden der sein ganzes sitearchiv (1.x PB) verschlüsselt ins usenet geuppt hat.
    ich hab auch schon über 100tb als privates archiv ins usenet geladen
    Das Usenet als privaten Cloud Speicher zu nutzen, finde ich verwerflich. Vielleicht hab ich davon zu wenig Ahnung, aber da zerstört man das Usenet doch einfach allen, wenn da jetzt jeder HansWurst seine Daten hochlädt. Das Usenet hat auch nur begrenzen Speicher. Auch wenn es natürlich vorkommt, dass da unbenutzte Daten rumliegen, sollte es meiner Meinung nach weiter im Sinne der Szene verwendet werden und die Daten möglichst anderen zur Verfügung gestellt werden, per Forum oder Indeer, wenn da schon Massen hochgeladen werden. Finde das schon sehr egoistisch und fürchte, wenn da mehr Leute auf die Idee kommen, dass dies das Usenet mit der Zeit killen würde.

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  3. #2
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    Wie so häufig nehme ich davon Abstand, einem die Schuld zuzuschieben, wer eine Lücke ausnutzt. Es sind immer die, die für die Lücke überhaupt verantwortlich sind. Außer, sie konnten damals noch nicht absehen, dass sie eine Lücke geschaffen haben. Dann sind aber die Schuld, die sie später nicht gestopft haben.

    Hier könnten die Provider stopfen, und zwar, indem sie - analog wie One-Click-Hoster - einfach mal eine Löschung für inaktive Dateien einbauen. Zerstört werden wird das Usenet durch so einen Abuse nicht. Die Provider werden handeln, ehe sie insolvent gehen würden.

    Omicrons Tochter Highwinds hat ja vor wenigen Monaten auch gehandelt, indem die Preise - erstmals seit sicherlich 10 Jahren des Sinkens - erhöht wurden. Das ist damit zu erklären, dass das Usenet immer rasanter wächst.

  4. #3
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    Zitat Zitat von LawrySterk Beitrag anzeigen
    Das Usenet als privaten Cloud Speicher zu nutzen, finde ich verwerflich. Vielleicht hab ich davon zu wenig Ahnung, aber da zerstört man das Usenet doch einfach allen, wenn da jetzt jeder HansWurst seine Daten hochlädt. Das Usenet hat auch nur begrenzen Speicher. Auch wenn es natürlich vorkommt, dass da unbenutzte Daten rumliegen, sollte es meiner Meinung nach weiter im Sinne der Szene verwendet werden und die Daten möglichst anderen zur Verfügung gestellt werden, per Forum oder Indeer, wenn da schon Massen hochgeladen werden. Finde das schon sehr egoistisch und fürchte, wenn da mehr Leute auf die Idee kommen, dass dies das Usenet mit der Zeit killen würde.
    keiner zwingt usenet provider zu einer hohen BINARY retention. die machen das auch nicht aus nächstenliebe. sondern weil da ein haufen kohle hintersteckt. die uploader die das usenet großgemacht haben, die ganzen ENG uploader, die großen uploader aus NL usw. die haben nicht einen cent dafür bekommen. und gerade so anbieter wie eweka oder früher euroaccess (später dann zu baseip umbenannt und dann von highwinds aufgekauft glaube ich), dass waren auch alles anbieter die mit die größten payftp server damals betrieben haben. die haben nicht nur usenet gemacht sondern auch colocation und teils webhosting. noch vor leaseweb usw...

    euroaccess war auch dafür bekannt warez webseiten zu hosten und da waren die emule verteilserver von goldesel gehosted um die initialverteilung der files zu machen. zu dem haben die typen von goldesel mit die größten payftp server betrieben die es überahupt gab und den gehören immer noch ein haufen hqtopsites und die haben auch ihre finger bis in die rated sitescene drin gehabt. im falle eweka und euroaccess waren die owner selber alle in verschiedene illegale projekte involviert.

    wenn man also kohle mit warez macht dann ist das nicht verwerflich? selbst wenn die uploads andere übernehmen, die aber nichts verdienen? selbst wenn man den uploadern dann noch payaxx andreht, obowohl die uploader (ohne es zu wissen) dann dafür sorgen das die warez projekte kohle abwerfen. mal davon abgesehen das fast alle groups der "echten scene" offiziell gegen das veteilen ihrer releases außerhalb der scene sind und diese personen somit ihre eigenen freunde beschissen haben.

    edit:

    außerdem überschätzt ihr alle die kosten der usenet anbieter. das sind keine penner filehoster oder streamhoster die sich bei ovh, leaseweb oder sonstwo server mieten. die einzigen ordentlichen filehoster die es gab (von der infrastruktur her) das waren uploaded und rapidshare. die usenetanbieter gab es aber schon vorher, die hatten aber auch schon vorher und jetzt immer noch ihre eigenen rechenzentrumsflächen, eigene hardware, eigene verträge mit den rechenzentren bzgl. strom usw. die haben auch schon als erste ihr eigenes routing gehabt und zu großkundenpreisen traffic von verschiedenen carriern gekauft und sich selber mit den großen internet exchanges verbunden. das ist quasi so als würden hetzner oder ovh usenet auf ihrer eigenen infrastruktur anbieten.
    Geändert von kaki (16.07.2023 um 19:04 Uhr)

  5. #4
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    Zitat Zitat von kaki Beitrag anzeigen
    außerdem überschätzt ihr alle die kosten der usenet anbieter.
    Lass uns doch mal Rechnen. 100tb sagtest du? Das macht bei ~12 Euro je TB derzeit erstmal 1200 Euro für den Plattenplatz + Raid + Backups

    Und ein paar Anbieter sind das schon die auch dieselben Daten dann Vorhalten.

    Dazu kommen zumindest einmal die Kosten für den Traffic und dauerhaft Stromkosten.



    Deine Kosten zu externalisieren weil du eine Lücke im System gefunden hast macht es nicht besser. Klar haben sie "selber Schuld" aber ihr GEschäftsmodell ist dazu gedacht Daten auszutauschen und nicht dazu um Backups zu speichern denn dann hätten sie ganz andere Preise.

    Für diese Daten haben sie nämlich nur exakt einen Kunden der das finanzieren muss und das bist du. Und irgendwie bezweifle ich das du soviel Geld bezahlst das es kein Minusgeschäft ist.

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  7. #5
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    Zitat Zitat von fritzi Beitrag anzeigen
    Lass uns doch mal Rechnen. 100tb sagtest du? Das macht bei ~12 Euro je TB derzeit erstmal 1200 Euro für den Plattenplatz + Raid + Backups

    Und ein paar Anbieter sind das schon die auch dieselben Daten dann Vorhalten.

    Dazu kommen zumindest einmal die Kosten für den Traffic und dauerhaft Stromkosten.



    Deine Kosten zu externalisieren weil du eine Lücke im System gefunden hast macht es nicht besser. Klar haben sie "selber Schuld" aber ihr GEschäftsmodell ist dazu gedacht Daten auszutauschen und nicht dazu um Backups zu speichern denn dann hätten sie ganz andere Preise.

    Für diese Daten haben sie nämlich nur exakt einen Kunden der das finanzieren muss und das bist du. Und irgendwie bezweifle ich das du soviel Geld bezahlst das es kein Minusgeschäft ist.
    ich bin nicht hier um deine bildungslücken zu füllen. dir ist schon klar das alles eine mischkalkulation ist? wenn du nach deiner logik gehst, dann darfst du auch nicht viel uploaden, was a) verschlüsselt ist, von der filessize her groß und auf boards oder indexern geposted wird mit wenig downloads und b) müsstest du dir als großer uploader mehrere accounts kaufen, weil du soviel upload bandbreite generierst ,dass du selber eine lücke ausnutzt. weil es ist nicht garantiert, dass deine uploads dem usenetprovider viele downloader accounts generieren.

    wenn du als dsl/kabel user im monat über 1tb kommst, dann rechnet sich das je nach provider und deinem standort auch schon nicht mehr und hat sich früher auch nicht gerechnet und das ging früher auch nur wegen einer mischkalkulation. wenn deine uploadserver bei ovh, hetzner oder sonstwo stehen und du für deinen server mit einer unmetered gbit leitung unter ~150 euro bezahlst (jetzt mal ohne die hardware zu erwähnen) dann nutzt du das system auch aus und die anderen und der provider zahlen durch die mischkalkulation für dich mit.

    auch das du dir vorstellst das usenet isps die neusten storage kisten haben. das sind teilweise uralt storageserver die noch per solaris und jetzt aktuell auf centos/red hat laufen. bei colocation hat man nach ein paar jahren die hardware komplett raus und servergrade hardware hält ewig. selbst die festplatten. das sind keine epyc compute server sondern meist alte xeon kisten, sandy bridge oder auch älter, je nachdem wie effizient die sind.

    das ist bei den usenetprovidern alles mit einkalkuliert. da sind selbst so sachen einkalkuliert, dass user mit einer deutsche telekom, siwsscom oder upc/libertyglobal leitung, den usenetprovider ein vielfaches an traffickosten generieren, weil diese isps kaum bis überhaupt nicht peeren und er somit transit zu preisen kaufen muss die weit über den preisen der üblichen tier1 carriern sind. nennt man wie gesagt mischkalkulation. sonst hätte man schon damals die ganzen usenetspammer und toten files irgendwann automatisch gelöscht. fast alle großen ausländischen indexer dupen außerdem auch ihre kompletten uploads nochmal verschlüsselt, nicht zugänglich für normale user, ins usenet. die preissteigerungen haben was mit den energiepreisen auf dem markt zu tun, ausgeläst durch den krieg in der ukraine. dazu haben diverse rechenzentren auch schon vor monaten mails an ihre kunden verschickt. warte mal ab bis es nur noch 2 backbones gibt, weil alle anderen aufgekauft wurden. dann wirst du auch nochmal diverse preissteigerungen erleben, nennt sich dann kapitalismus.

    wenn die "lücke" die mein kollege ausnutzt stören würde, dann würden die einfach anfangen uploaderaccounts oder ipranges zu sperren.

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  9. #6
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    Zitat Zitat von kaki Beitrag anzeigen
    ich bin nicht hier um deine bildungslücken zu füllen. dir ist schon klar das alles eine mischkalkulation ist?
    gääähn, diese Diskussion hatten wir hier schon mehrfach und jedesmal wenn einer was labert von Mischkalkulation weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll. Das sind REALE kosten. Klar kann man dann gegenrechnen das andere das eben ausgleichen. Aber wieviel brauchst du da zu? 1000 Accounts die nichts hochladen? Dieser Bullshit von Mischkalkulation zeigt sich gerade bei Google.

    Die habgierigen "nach mir die Sintflut" Geier kotzen mich nur noch an. seit über 25 Jahren sehe ich mir an wie ein Dienst nach dem anderen die Segel streicht weil ne Minderheit den Hals nicht vollkriegt.

    Die Usenetprovider werden wirklich noch nen Downloadcounter einführen und einfach alles Löschen was seit Jahren kaum runtergeladen wird. Und das trifft dann wieder die armen Schweine die selten Sachen sammeln.

    Zitat Zitat von kaki Beitrag anzeigen
    wenn du als dsl/kabel user im monat über 1tb kommst, dann rechnet sich das je nach provider und deinem standort auch schon .....
    blablalba, aber hey wenigstens das hast du richtig erkannt. Aber vielleicht bist du zu jung um dich zu erinnern das selbst sowas denen ein Dorn im Auge ist und sie nur kein Trafficlimit einführen weil ihnen die Leute dann wegrennen. Wenn die Konkurrenz da mitziehen würde wäre das nächste Woche am Start.
    Es gab schon mehrere Versuche und auch die ganzen ISDN Flats habe ich so über den Jordan gehen sehen.


    Edit: Weisst du was wir in der Firma mit Kunden machen die uns mehr Zeit und Resourcen kosten als andere? Genau, wir werden sie los oder passen die Verträge an. Scheiss auf Mischkalkulation, die Zeiten werden rauer und keiner hat was zu verschenken.

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  11. #7
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    Zitat Zitat von fritzi Beitrag anzeigen
    gääähn, diese Diskussion hatten wir hier schon mehrfach und jedesmal wenn einer was labert von Mischkalkulation weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll. Das sind REALE kosten. Klar kann man dann gegenrechnen das andere das eben ausgleichen. Aber wieviel brauchst du da zu? 1000 Accounts die nichts hochladen? Dieser Bullshit von Mischkalkulation zeigt sich gerade bei Google.

    Die habgierigen "nach mir die Sintflut" Geier kotzen mich nur noch an. seit über 25 Jahren sehe ich mir an wie ein Dienst nach dem anderen die Segel streicht weil ne Minderheit den Hals nicht vollkriegt.

    Die Usenetprovider werden wirklich noch nen Downloadcounter einführen und einfach alles Löschen was seit Jahren kaum runtergeladen wird. Und das trifft dann wieder die armen Schweine die selten Sachen sammeln.



    blablalba, aber hey wenigstens das hast du richtig erkannt. Aber vielleicht bist du zu jung um dich zu erinnern das selbst sowas denen ein Dorn im Auge ist und sie nur kein Trafficlimit einführen weil ihnen die Leute dann wegrennen. Wenn die Konkurrenz da mitziehen würde wäre das nächste Woche am Start.
    Es gab schon mehrere Versuche und auch die ganzen ISDN Flats habe ich so über den Jordan gehen sehen.


    Edit: Weisst du was wir in der Firma mit Kunden machen die uns mehr Zeit und Resourcen kosten als andere? Genau, wir werden sie los oder passen die Verträge an. Scheiss auf Mischkalkulation, die Zeiten werden rauer und keiner hat was zu verschenken.
    ich bin aus dem isp bereich. laber also nichts von realen kosten wenn du zeitgleich erzählst es gebe keine mischkalkulation. google ist auch google und die kalkulieren ihre gewinne mal ganz anders als andere dienstleister. das sieht man sehr gut an den vms und den dortigen trafficpreisen. das liegt nicht nur an an den plexusern, da haben selbst firmen die datenerfassungen machen mal ebend ihre paar PB hochgeladen. wenn man unlimited anbietet, dann muss man ebend gewisse klauseln vorher in den agbs festhalten. sonst ist das vorher mit einkalkuliert und es wurde quasi darauf abgeziehlt. denn die ganzen leute können jetzt nicht mal ebend für ein paar euro den storage wechseln. schon gar nicht im hochverfürbarkeitsbereich so wie google das angeboten hat.

    wow tut mir leid für dich als leecher und sammler was denkst du wie sich die uploader dann erst fühlen? wie macht ihr das mit produkten oder dienstleistungen die in der firma keinen absatz (in diesem fall downloads) finden? einstampfen oder nicht *man hat doch nichts zu verschenken, bla bla harte zeiten gelaber*

    trafficlimit war früher ein infrstruktur ding und heute ist das nur zur gewinnmaximierung bei den großen anbietern.

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