Meinen Respekt, dass du so offen mit deiner Geschichte und deiner Krankheit umgehst und du sagst, du hast kein Selbstbewusstsein.
Da ich selbst mit psychischen Krankheit zu kämpfen hatte, kann ich dir nur eines empfehlen und dass ist Psychotherapie. Finger weg von jeglichen Guru's und Esoterik und allem, was schnell Besserung verspricht und Geld kostet.
Sport hilft ja, aber nicht jeder Mensch ist gleich und wenn jemand depressiv ist oder unter sozialer Phobie leidet, kann ich dem nicht raten einfach mal Sport zu machen oder sich doch mal etwas zusammenzureissen. Menschen in solchen Situationen brauchen weder Mitleid noch schlaue Ratschläge, sondern oft einfach nur etwas Verständnis, was zugegeben oft nicht einfach ist, wenn man auf dem Gebiet keine Erfahrung hat.
Warst du schon einmal stationär auf Psychotherapie oder immer nur ambulant ? Ich rate zu einem stationärem Aufenthalt und sprich am besten mit deinem Psychiater darüber. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, muss aber nicht heissen, dass es jetzt das Allheilmittel ist. Depressionen und soziale Phobie oder Ängste allgemein haben sich lieb, die arbeiten oft Hand in Hand. Dies hat mir mein Therapeut immer und immer wieder gesagt und damit hat er recht.
Mit deiner Geschichte wird man das auch nicht auf die schnelle therapieren können, dass wird dauern. Wichtig ist, dass du einen Therapeuten findest, dem du vertraust und mit dem du klar kommst. Da gibt es leider auch solche "Spezialisten", die es besser wissen müssten und einem nicht mit Ratschlägen wie "reiss dich mal zusammen" kommen dürften. Gibt es leider. Solche sollte man meiden. Ich habe mit "jüngeren" Therapeuten die besten Erfahrungen gemacht, aber man kann auch nicht alle über einen Kamm scheren. Ich finde, jüngere haben noch mehr Dampf und Lust.
Mach dir keine Gedanken über Frauen, dass hat überhaupt keinen Sinn, denn wenn man ehrlich ist, ist es sehr schwer jemanden zu finden, der sich offen mit einem psychisch "Kranken" auf eine Beziehung einlässt. Es ist schon viel gesagt worden hier drin, dem ich auch zustimme. Du solltest erst an dir arbeiten und dir helfen lassen. Frauen wollen oft einen "starken" Mann und manche mögen es gar nicht, wenn sie einen immer anschieben müssen. Es sind nicht alle gleich, dass ist klar. Ich rate aber auch davon ab, dass man sich einen Partner sucht, der selbst psychische Probleme oder Erkrankung hat, denn der könnte einen besser verstehen. Klar, versteht ein Depressiver einen Depressiven besser, aber hat man mit der eigenen Erkrankung nicht selbst genug zu tun ?
Steck dir keine zu großen Ziele, sondern kleine und eine Frau zu finden und eine Familie zu gründen, kommt mir in deinem Fall vor, als würdest du den Mount Everest besteigen wollen, jetz mal übertrieben gesagt. Das erste Ziel sollte sein, dass es dir besser geht und dazu eignet sich meiner Meinung nach eine einige wochenlange stationäre Therapie ganz gut, denn man arbeitet mehrere Probleme gleichzeitig ab und hat ständig Ansprechpartner, was in einer ambulanten Therapie nicht der Fall ist. Es ist oft schon sehr hilfreich, wenn man unter Gleichgesinnten ist und sieht, ich bin mit meinen Problemen nicht alleine und mir gehts nicht alleine so. Du bekommst Psychotherapie, soziale Kompetenz, was gerade mit sozialer Phobie wichtig ist, Sport, ausgewogene Ernährung und und und ... danach kann man mit ambulanter Therapie weitermachen
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Es gab schon einige gute Ratschläge, dass wäre meiner und hoffe es hilft dir vielleicht etwas weiter.



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. Ich rate aber auch davon ab, dass man sich einen Partner sucht, der selbst psychische Probleme oder Erkrankung hat, denn der könnte einen besser verstehen. Klar, versteht ein Depressiver einen Depressiven besser, aber hat man mit der eigenen Erkrankung nicht selbst genug zu tun ?
. Das erste Ziel sollte sein, dass es dir besser geht und dazu eignet sich meiner Meinung nach eine einige wochenlange stationäre Therapie ganz gut, denn man arbeitet mehrere Probleme gleichzeitig ab und hat ständig Ansprechpartner, was in einer ambulanten Therapie nicht der Fall ist. Es ist oft schon sehr hilfreich, wenn man unter Gleichgesinnten ist und sieht, ich bin mit meinen Problemen nicht alleine und mir gehts nicht alleine so. Du bekommst Psychotherapie, soziale Kompetenz, was gerade mit sozialer Phobie wichtig ist, Sport, ausgewogene Ernährung und und und ... danach kann man mit ambulanter Therapie weitermachen
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