Sicherlich bestünde am Anfang die Gefahr, dass es zu Stillständen kommen könnte. Jedoch stellt sich mir dann die Frage, ob nicht irgendwann der Punkt kommt, an dem man vorrausschaunder plant (oder planen muss) und damit eben das Ziel erreichen kann, sich mehr Zeit für Überlegungen zu nehmen. Sicherlich gibt es keinen Garant dafür, dass das funktioniert, oder, dass die (zukünftigen) Politiker dann ihr Verhalten verändern, aber es wäre ein möglicher Ansatz, in meinen Augen zumindest.

Dass Unternehmen die Produkte schaffen, die Kunden wollen, ist ja im Endeffekt auch nur ein natürlicher Reflex. Ein Reflex der darin fußt, dass jeder sein Überleben sicher will und muss. Dass dann natürlich Gesetze kontraproduktiv sein können, ist absehbar. Daher ist hier offensichtlich, dass die Firmen dem vorbeugen und die Gesetzgebung beeinflussen wollen. Es ist in der hiesigen Welt ja auch nötig. Aber wenn eben die generelle Entwicklung, oder nennen wir es den Fortschritt, wieder auf ein langsameres Niveau zurück gebracht werden würde, würde viel mehr Zeit auch für die Menschen entstehen, die Teil dieser Entwicklung sind. Und die Folgen daraus sind für mich mehr als positiv, alleine wenn man betrachtet, wie viele Burn-Out Fälle im Arbeitsleben aussetzen müssen, da sie dem Druck nicht mehr gewachsen sind.

Fortschritt und Wandel sind mMn generell etwas Gutes. Jedoch sollte hier nicht der Fortschritt aufgrund der Vernichtung von Ressourcen (in diesem Fall des Humankapitals) basieren.
Wir haben zwar eine Überbevölkerung auf der Erde, aber das muss man nicht durch die Technisierung wieder ausgleichen.